Welcher Beruf passt zu mir?
Interview mit der Berufsberaterin Carmen Albertsen Wer den Mittleren Schulabschluss endlich in der Tasche hat, dem liegt die Welt zu
Interview mit der Berufsberaterin Carmen Albertsen Wer den Mittleren Schulabschluss endlich in der Tasche hat, dem liegt die Welt zu
Während die „Walz“ für deutsche Gesellinnen und Gesellen drei Jahre und einen Tag dauert, verbringen die französischen Gesellen bis zu fünf Jahre auf der sogenannten „Tour de France“. Zwei, die dieses Projekt demnächst starten wollen, sind Matthieu Baudet (18) und Matthieu Turpault (17). Zur Vorbereitung arbeiten die beiden französischen Zimmerer-Azubis für fünf Wochen bei der Zimmerei Johannsen & Ehlers GmbH in Nordhastedt.
Acht Schüler, sieben Tage und viele Einblicke ins Berufsleben: die Zutaten für ein erfolgreiches Wirtschaftspraktikum bei der Covestro AG in
Bedenkt man, dass viele Schülerinnen und Schüler mit der Ausbildung bereits den Grundstein für ihre professionelle Laufbahn legen, wird klar:
Die Stadtwerke Norderstedt bilden aktuell insgesamt 71 Azubis in technischen und kaufmännischen Berufen aus. Bennet und Fabian befinden sich bereits
Ein Weg, bestimmt von zahlreichen Entscheidungen, aber auch von Hindernissen und vor allem Eigeninitiative, hat Malin zu ihrem Ausbildungsplatz bei
Der gelernte Feinwerkmechaniker Niclas Nickel (Spitzname: Nickel) hat sich im idyllischen Arnis als Metallbaumeister selbständig gemacht. Im CAMPUS-Gespräch berichtet er,
Schon vor der Corona-Pandemie war Sicherheit ein großes, wenn nicht gar allgegenwärtiges Thema auf dem Covestro-Werksgelände im Brunsbütteler Chemcoast-Park. Kein Gang treppauf treppab ohne Handlauf, Schutzbrillen in den Werk- und Produktionsstätten sind sowieso Pflicht und wer mit zu üppiger Haarpracht in der Nähe rotierender Maschinen arbeitet, erhält dazu noch ein nicht gerade modisches, dafür aber schützendes Haarnetz.
Der Wunsch nach Veränderung ließ Caro irgendwann keine Ruhe mehr. Beruflich weiterkommen, sich weiterbilden und etwas Neues machen, das war ihr Wunsch. Nach fast elf Jahren als Friseurin fasste sie den Entschluss, eine Ausbildung zur Erzieherin zu machen.
Mal ganz ehrlich. Woran denkst du, wenn du den Namen „YARA“ hörst? An ein Modelabel? Eine kanadische R&B-Sängerin? Oder ein neues Bio-Produkt im Kühlregal? Nicht ganz. Es ist der weltweit führende Hersteller für stickstoffbasierte Mineraldüngerprodukte.
Von den Kolleginnen und Kollegen wurde ich zu Beginn der Ausbildung sehr gut aufgenommen. Sie haben mir zunächst alles gezeigt und erklärt, ohne gleich vorauszusetzen, dass ich alles können muss. An der Ausbildung reizt mich besonders, dass man für die Bürgerinnen und Bürger arbeitet.
2020 startete die Stadt Eutin mit einer Ausbildungskampagne. ME2BE realisierte hierfür verschiedene Marketingaktionen zur Nachwuchsgewinnung. Das Herzstück der Kampagne sind
Paulina Drapatz ist „Azubi des Nordens 2019“! Die Kielerin konnte ihre Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau bei der GMSH aufgrund sehr guter Leistungen auf zwei Jahre verkürzen und 2019 als kreisbeste Auszubildende ihres Jahrgangs abschließen.
Hi! Mein Name ist Linda Bull, ich bin 20 Jahre alt und habe am Gymnasium Heide-Ost mein Abitur gemacht. Die Entscheidung, eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Westholstein zu beginnen, habe ich relativ spät getroffen, weil ich mir selbst sehr lange darüber unklar war, in welche Richtung mein weiterer Weg gehen soll.
Die 64-Jährige ist eine der wenigen DAX-Aufsichtsrätinnen, außerdem Professorin, Autorin („Wir brauchen Frauen, die sich trauen“) und engagiert sich ehrenamtlich. Ein Gespräch über ihren von Höhen und Tiefen geprägten Weg nach oben, die Bedeutung klarer Ziele und den Einfluss von Büchern.
Doch was bedeuten die neuen Konzepte, Entwicklungen und Trends konkret? Und wie genau wirken sie sich auf das Verständnis von Arbeit aus, das heute noch vorherrscht? Eine Reise in die voraussichtliche Zukunft der Arbeit.
EU-weite Anerkennung, die Möglichkeit zum Studium und Anspruch auf eine Ausbildungsvergütung: Mitte 2017 verabschiedete der Bundestag das sogenannte Pflegeberufereformgesetz, das zum Jahreswechsel in Kraft tritt. Britta Schmidt, Leiterin des Bildungszentrums am Städtischen Krankenhaus Kiel, erklärt im ME2BE-Gespräch, was die künftigen Auszubildenden erwartet, warum sich auch die Arbeitgeber umstellen müssen und was eine gute Pflegefachkraft ausmacht.
Aus drei mach eins: Die Pflegeberufereform ordnet ab Januar 2020 die Ausbildung in der Pflege neu. Dafür werden die drei Ausbildungsberufe in der Altenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie der Gesundheits- und Krankenpflege abgeschafft und im neuen Berufsbild Pflegefachfrau/mann zusammengefasst.
Interview mit Thore Hansen, Leiter des Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung der Industrie- und Handelskammer zu Kiel (IHK)
Pflegeberufe stehen hoch im Kurs, Fachkräfte werden dringend gesucht und ein Imagewandel findet statt! Pflegerinnen und Pfleger verdienen höchste Anerkennung. Sie sind nicht nur Ansprechpartner „am Bett“ der Patienten, sondern unersetzbare und hoch-qualifizierte Mitglieder der Gesundheitsteams in Kliniken, Krankenhäusern und Pflegeinrichtungen. Warum Pflegeberufe viel attraktiver sind, als sich viele Jugendliche vorstellen, veranschaulicht ein Besuch an der August-Bier-Klinik in Malente-Gremsmühlen.
Das deutsche Gesundheitssystem genießt einen hervorragenden Ruf. Gleichzeitig steht der Bereich vor gewaltigen Herausforderungen: Die Patientenzahlen steigen, gleichzeitig mangelt es an Ärzten und Fachkräften. Hinzu kommt die Digitalisierung und die Sicherstellung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Müssen Nachwuchskräfte im Gesundheitswesen Angst vor der Zukunft haben?
Das Gesundheitswesen ist einer der größten Arbeitsbereiche Deutschlands. 2017 waren bundesweit rund 5,6 Millionen Frauen und Männer im Gesundheitsbereich tätig, allein etwa 203.000 Personen in Schleswig-Holstein. Der Einstieg in die meisten Berufe erfolgt über die duale Ausbildung. Studieren musste jahrhundertelang nur, wer Arzt oder Ärztin werden wollte.
Kerrin ist im 3. Ausbildungshalbjahr zur Medizinisch-technische Radiologieassistentin (MTRA) an der Gillmeister-Schule in Heide. „Ich fühle mich im Norden fest verankert
Meine Aufgabe ist es, die gedruckten Bögen zu einem fertigen Buch zu binden. Dazu arbeite ich an den unterschiedlichsten Anlagen und Maschinen und lerne verschiedene Techniken und Bindearten.
Erst durch einen Nebenjob bei der CPI Clausen & Bosse GmbH entdeckte ich die Welt der Druckindustrie und das hat mich echt gepackt! Die Mischung aus Handwerk und Technik, selbständiger Tätigkeit und Teamwork, aber auch das Arbeiten mit modernster Technik sind faszinierend!
Hast du schon mal in einem Manga geblättert oder einen Harry-Potter-Roman gelesen? Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden sie bei der CPI Clausen & Bosse GmbH in Nordfriesland produziert! Seit über 60 Jahren werden in der Birkstraße 10 in Leck Bücher und andere Druckerzeugnisse auf höchstem Niveau gefertigt. In den riesigen Drucksälen des Unternehmens arbeiten die Teams an modernsten Druck-, Schneide- und Bindemaschinen.
Die Verwaltung des Kreises Rendsburg-Eckernförde in Rendsburg hat sich eindeutig positioniert. „Wir setzen ganz klar auf Ausbildung und wollen so dem Fachkräftemangel begegnen“, sagt Ramona Fleischmann. Sie ist als Ausbildungsleiterin für derzeit 30 Auszubildende und Studierende im dualen System verantwortlich. Unterstützt wird sie von ihrer Kollegin Nadine Dobbratz-Diebel.
Es sei toll zu sehen, was ein einzelner Mensch in der Pflege leisten könne. „Daran bin ich auch als Mensch unglaublich gewachsen“, erzählt die 22-Jährige. Es sei ihr schon immer ein Bedürfnis gewesen, Menschen durch schwierige Zeiten zu begleiten. „Ein Maurer sieht am Ende seiner Arbeit ein fertiges Haus, wir haben im besten Fall einen gesunden Menschen, der das Krankenhaus verlässt“.
Um den Pflegeberuf zu erlernen, ist unsere Anlage ideal! Als Azubi erhält man abwechslungsreiche Einblicke in alle Bereiche, sowohl in die stationäre Pflege im Pflegehaus ‚Seeblick’ als auch in den ambulanten Pflegedienst, zum Beispiel in den rund 140 angrenzenden Wohnungen sowie in die Tagespflege „Am See“.
Durch hohe Qualitätsstandards und professionelles Auftreten hat sich das mittelständische Unternehmen aus Osterrönfeld einen exzellenten Ruf erworben. Und das begeistert nicht nur die Kunden: Azubi Justin (19) hat uns erzählt, warum er gerne zur Arbeit fährt und wieso ihm seine vielen Interessen in der Ausbildung immer wieder zugute kommen.
Mit dem Abi in der Tasche hätte ich zwar an die Uni gehen können, aber ich wollte praktisch arbeiten und ins Berufsleben eintauchen. Bei der ACO Gruppe lernt man dabei alle wichtigen Abteilungen kennen.
Nach meinem Fachabi am beruflichen Gymnasium konnte ich bei der ACO Gruppe meine Ausbildung starten – darüber habe ich mich sehr gefreut. Ich habe eine Vorliebe für technische Dinge, auch Programmieren macht mir Spaß, und Mechatronik war mein Schwerpunkt an der Schule.
Der Abwasser-Zweckverband Südholstein (AZV) schafft mit innovativer Abwasserentsorgungstechnik die Grundlage für saubere Gewässer in der Region. Am Standort Hetlingen betreibt das kommunale Unternehmen eines der größten und modernsten Klärwerke Schleswig-Holsteins. Was die rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon zwölf Auszubildende in sechs Ausbildungsberufen, besonders motiviert: Mit ihrer täglichen Arbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum aktiven Umweltschutz!
Technische Systemplaner/innen bei der GMSH bewegen sich in dem spannenden Arbeitsfeld zwischen Idee und Umsetzung technischer Bauvorhaben. Sie führen Berechnungen durch, entwerfen technische Zeichnungen und beurteilen die Eigenschaften technischer Bauteile. Um die speziellen Anforderungen systematisch vermitteln zu können, bildet die Landesanstalt jedes Jahr mehrere Auszubildende in diesem vielseitigen Beruf aus. Auf welche Kenntnisse und Fähigkeiten es ankommt, erfahren wir von der Auszubildenden Angelika.
Die Stadtwerke Kiel versorgen die Landeshauptstadt Kiel und viele umliegende Kommunen mit Strom, Gas, Wasser und Wärme. Rund 1.000 Beschäftigte, davon rund 65 Auszubildende, sorgen Tag für Tag dafür, dass die Energie sowohl an Privathaushalte als auch an wirtschaftliche Unternehmen direkt und zuverlässig ins Haus geliefert wird. Eine von ihnen ist die gebürtige Iranerin Pegah.