Jan: 3. Ausbildungsjahr zum Industriellen Buchbinder (Medientechnologe Druckverarbeitung) bei der CPI Clausen & Bosse GmbH

Jan: 3. Ausbildungsjahr zum Industriellen Buchbinder (Medientechnologe Druckverarbeitung) bei der CPI Clausen & Bosse GmbH

„Ich komme aus Klixbüll, habe den Mittleren Schulabschluss an der Berufsfachschule in Niebüll gemacht und absolviere die Ausbildung zum Medientechnologen in der Fachrichtung Druckverarbeitung. Meine Aufgabe ist es, die gedruckten Bögen zu einem fertigen Buch zu binden. Dazu arbeite ich an den unterschiedlichsten Anlagen und Maschinen und lerne verschiedene Techniken und Bindearten. Bücher, Kataloge und Kalender werden entweder mit einem sogenannten ‚Hardcover’ oder einem ‚Softcover’ ausgestattet und beispielsweise mit einer Klebe- oder Fadenheftung gebunden. Zuerst schneide ich die Druckbögen maschinell auf einen Zehntel Millimeter genau auf das notwendige Format. Anschließend werden die Bögen zu Doppelseiten gefalzt, und es entsteht der ‚Buchblock’, der in die ‚Buchdecke’ eingehängt werden muss. Auch die Veredelung der Umschläge, zum Beispiel in Form einer ‚Prägung‘, um dem Buch einen individuellen Stempel zu verleihen, gehört zu meinen Aufgaben. Die Ausbildung ist also extrem abwechslungsreich. Ich arbeite täglich an bis zu zwölf verschiedenen Schneide-, Binde- und Veredelungsmaschinen und bin sowohl eigenständig als auch im Team gefragt. Was ich sehr schätze, ist die Atmosphäre bei C&B. Als Auszubildender genieße ich große Wertschätzung. Außerdem werden mir alle Tätigkeiten gut erklärt und verantwortungsvolle Aufgaben übertragen. Wer sich für den Beruf interessiert, kann sich jederzeit in einem Praktikum bei uns umschauen. Übrigens: Was man für meinen Beruf braucht, ist logisches Denken, Motivation, Bereitschaft zur Teamarbeit sowie die Lust, handwerklich tätig zu sein. Wer das mitbringt, kann bei CPI in eine faszinierende Ausbildung starten und erhält eine ansprechende Vergütung!“

 

Bevor das Buch gebunden werden kann, müssen die großen Papierbögen in Form geschnitten werden.

 

Ob die Prägung des Buchrückens einwandfrei funktioniert hat, wird ganz genau geprüft.

 

Am Ende seiner Arbeit kann Jan ein fertiges Buch in seinen Händen halten.

 

TEXT Christian Dorbandt
FOTO Sebastian Weimar