EXPERTEN MIT SINN FÜRS KLIMA

EXPERTEN MIT SINN FÜRS KLIMA

Frostige Minusgrade auf Knopfdruck oder ein perfekt abgestimmtes Raumklima – die Delewski Kälte- und Klimatechnik GmbH sorgt immer für die richtige Temperatur.

Durch hohe Qualitätsstandards und professionelles Auftreten hat sich das mittelständische Unternehmen aus Osterrönfeld einen exzellenten Ruf erworben. Und das begeistert nicht nur die Kunden: Azubi Justin (19) hat uns erzählt, warum er gerne zur Arbeit fährt und wieso ihm seine vielen Interessen in der Ausbildung immer wieder zugute kommen.

Der Azubi Justin (19) hat in seiner Ausbildung schon viele praktische Erfahrungen sammeln können.

Justin (19) ist im dritten Lehrjahr zum Mechatroniker für Kältetechnik und hat damit seinen Traumberuf gefunden.

 

7.30 Uhr, Nikolaus-Otto-Straße 10: Justin radelt auf das Firmengelände, geht ins Büro und anschließend in die Werkstatt. „Ich sage allen Kollegen ‚Hallo‘ und gucke dann, welchem Gesellen ich zugeteilt bin“, erzählt der Azubi aus Schülldorf. Justin ist im dritten Lehrjahr zum Mechatroniker für Kältetechnik.

Wir müssen jede Anlage verstehen und beherrschen, wenn wir bei den Kunden sind.

Der Beruf des Mechatronikers für Kältetechnik ist sehr vielseitig

„Ich war schon immer vielseitig interessiert und wollte ein Allrounder sein“, erzählt Justin, der nach einem Praktikum seine Ausbildung bei Delewski angefangen hat. Als Mechatroniker für Kältetechnik deckt man mehrere spannende Bereiche ab, findet Justin. Durch die Arbeit mit unterschiedlichen Kältemitteln stecke Chemie in dem Beruf, außerdem Physik in der Metallverarbeitung und Elektronik für die Anlagensteuerung. „Wir müssen jede Anlage verstehen und beherrschen, wenn wir bei den Kunden sind.“ Dabei sei jede Anlage individuell aufgebaut. Die Auftraggeber sind unter anderem Supermärkte, Hotels, Betriebe aus der Lebensmittelindustrie oder medizinische Einrichtungen und EDV-Dienstleister.

Jeder Tag bringt neue Aufgaben

Nach rund zwei Jahren Ausbildung hat Justin bereits viele praktische Erfahrungen gesammelt. „Die Arbeit macht Spaß und ist total vielseitig. Wenn ich morgens ankomme, weiß ich meistens noch nicht, welche Aufgaben der Tag bringt“, berichtet er. „Manchmal muss nur ein Ventil ausgetauscht werden, dann wieder ganze Teile einer Anlage.“ Auch die professionelle aber herzliche Atmosphäre im Unternehmen gefällt Justin. „Die Kollegen begegnen einem auf Augenhöhe, das ist sehr schön.“ Man müsse sich auch aufeinander verlassen können, weil die Arbeit mit chemischen Stoffen und hohem Druck mitunter gefährlich werden kann.

Die ganze Anlage war total komplex, das hat mich überrascht.

Justin ist sich sicher, seinen Wunschberuf gefunden zu haben. „Das habe ich gemerkt, als ich zum ersten Mal im Maschinenraum einer Kühlanlage stand. Überall waren Rohre und Kabel, die ganze Anlage war total komplex, das hat mich überrascht. Wenn man von außen davorsteht, denkt man: Stecker rein, und alles läuft. Aber da steckt viel, viel mehr dahinter. Das war wirklich der Moment, in dem es ‚klick‘ gemacht hat.“

Für Stefan und Jan Delewski sind hohe Qualitätsstandards für ihr Unternehmen sehr wichtig.

Für Stefan (links) und Jan Delewski sind hohe Qualitätsstandards für ihr Unternehmen sehr wichtig.

Es wird hoher Wert auf die Aus- und Fortbildung gelegt

In rund 40 Jahren Firmengeschichte hat sich der Betrieb stetig weiterentwickelt. Die Brüder Jan und Stefan Delewski, die das Unternehmen gemeinsam mit ihrer Mutter leiten, legen Wert auf innovatives Denken und Handeln. Außerdem ist ihnen die Aus- und Fortbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig – etwa bei der Qualifizierung zum Meister, die gerade ein Beschäftigter durchläuft.

Zur Offenheit im Betrieb gehört für Jan und Stefan Delewski auch, dass alle Auszubildenden wissen, was sie später im Arbeitsleben erwartet. „Notdienst gehört selbstverständlich auch zum Job dazu“, sagt Stefan Delewski. Auch Azubi Justin weiß mittlerweile von den Gesellen, was die Einsätze mit sich bringen. Für ihn ist das kein Problem: „Ich habe meinen Beruf gefunden!“

TEXT & FOTOS Lutz Timm