Bio-, Lebensmittel- und Verfahrenstechnologie an der Hochschule Flensburg

Bio-, Lebensmittel- und Verfahrenstechnologie an der Hochschule Flensburg

BIO.TECHNO.LOGISCH

Zukunftsorientierter Bachelor- und Masterstudiengang „Bio-, Lebensmittel- und Verfahrenstechnologie“ an der Hochschule Flensburg

Medizin, Ernährungswissenschaften, Biotechnologie – Biowissenschaften (englisch: „Life Sciences“) boomen. Infolge der Bedrohung durch Klimawandel und Bevölkerungswachstum werden dringend ressourcenschonende Lösungen benötigt. Biotechnologinnen und Biotechnologen gelten als zukünftige „Planetsaver“. Ihr Verständnis von Biochemie und Molekularbiologie birgt das Potenzial, Krankheiten und Hungerkatastrophen zu besiegen. Um die Fachkräfteausbildung zukünftiger Bio-Ingenieurinnen und -Ingenieure zu sichern, bietet die Hochschule Flensburg den Studiengang „Bio-,Lebensmittel- und Verfahrenstechnologie“ an – mit hervorragenden Berufsaussichten!

Biotechnologie – interessant für Schülerinnen und Schüler mit NAWI-Profil

Das Studium der Biotechnologie-Verfahrenstechnik dauert in der Regel sieben Semester und besteht aus einem Grundlagenteil, einem Studienschwerpunkt, einem Berufspraktikum sowie einer Bachelor-Thesis. In den ersten zwei Semestern wird zunächst Grundlagenwissen vermittelt; im Mittelpunkt stehen dabei Vorlesungen und die Arbeit in verschiedenen Laboren. Vertiefende Kenntnisse werden in den Fächern Mikrobiologie, Bioverfahrenstechnik, Allgemeine Lebensmitteltechnologie, Thermodynamik, Elektrotechnik und Regelungstechnik vermittelt. Nach dem zweiten Semester wählen Studierende einen der zwei Studienschwerpunkte „Bio- und Lebensmitteltechnologie“ oder „Verfahrenstechnik“. Ergänzt wird das Studium durch nichttecnische Fächer, wie zum Beispiel Betriebswirtschaft oder Recht sowie weitere nichttechnische Wahlpflichtfächer. Am Ende steht der akademische Grad Bachelor of Science (B.Sc.).

Hochschule Flensburg

Modernste Ausstattung im Studiengang Biotechnologie-Verfahrenstechnik

Die Biotechnologie etabliert sich als Wachstumsmarkt. Seit zehn Jahren steigt die Anzahl biotechnologischer Unternehmen in Deutschland jährlich um 15 bis 20 Prozent. 2016 wurden insgesamt etwa 20.000 reine Biotech-Stellen gezählt. Rechnet man die 22.000 Beschäftigten der Chemie- und Pharmaindustrie dazu, sind das zurzeit insgesamt über 42.000 Arbeitsplätze. Tendenz steigend. Doch Biotechnologen und Verfahrenstechniker entwickeln nicht nur innovative Technologien, sondern stehen auch vor einer vielversprechenden beruflichen Zukunft.

Experten für Zukunft mit Zukunft

Das Flensburger Studienangebot bietet Studierenden für diese Wachstumsbranche ein attraktives Curriculum, wie Hans-Udo Peters, Professor für Biotechnologie-Verfahrenstechnik an der FH Flensburg, ausführt: „Die bundesweit seltene Kombination von Molekularbiologie, Verfahrenstechnik und Lebensmitteltechnologie ist ein Pluspunkt unserer Hochschule. Für die Studierenden ergeben sich aus dieser Kombination sehr gute Berufsaussichten. Dazu bieten wir nach dem Bachelorstudium das zweisprachige Masterstudium „Applied Bio and Food Sciences“, was die Chancen bei international agierenden Unternehmen erhöht. Mit beiden Abschlüssen können die Studierenden in vielen Branchen arbeiten, z.B. in der Pharmaindustrie, der Bio-Ökonomie, im Umweltschutz, in der Landwirtschaft, in Forschungsinstituten und Krankenhäusern.“

Hochschule Flensburg

Kleine Gruppen für ein optimales Lernklima

TEXT Christian Dorbandt
FOTO Michael Ruff