ICH HAB DA MAL `NE FRAGE – Die Schüler der Johann-Heinrich-Voß-Schule

ICH HAB DA MAL `NE FRAGE – Die Schüler der Johann-Heinrich-Voß-Schule

Die Johann-Heinrich-Voß-Schule in Eutin ist ein besonderer Ort zum Lernen und bekannt für ihre ereignisreiche Vergangenheit. Wir haben Schülerinnen und Schüler der neunten Kassen nach ihren Zukunftsplänen gefragt und sie gebeten, die Antworten mit passenden Emojis zu gestalten. Hier sind die persönlichen Bildergeschichten von Aaron, Enya, Phil, Jodine, Mathis und Amber.

Amber

„Ich weiß noch nicht so genau, was ich beruflich machen werde. Am liebsten würde ich nach der Schule erst mal eine Zeitlang im Ausland verbringen, zum Beispiel in Nordamerika. Dort hat mein Vater zehn Jahre lang als Reiter gearbeitet. Ich könnte dort vielleicht auf einer Farm arbeiten. Zuhause haben wir einen Pferdebetrieb, sodass ich Erfahrung im Umgang mit Pferden besitze. Später könnte ich mir vorstellen, Wirtschaft, Medizin oder Landwirtschaft zu studieren. Grundsätzlich würde ich gern hier in der Region bleiben. Mir gefällt es hier gut zwischen Nord- und Ostsee. Meine Lieblingsorte sind die Strände in Scharbeutz und Haffkrug und der Seepark beim Schloss.“

 

 

Enya

„Also, erst mal möchte ich glücklich sein, das ist das Allerwichtigste. Dann möchte ich natürlich mein Abi machen und anschließend ein Auslandsjahr in Australien oder Amerika absolvieren. Früher habe ich unter anderem davon geträumt, Polizistin zu werden! Heute würde ich eher studieren. Welches Fach, weiß ich noch nicht, vielleicht ein Lehramtsstudium. Danach möchte ich einen passenden Beruf finden und später vielleicht auch heiraten. Meine Zukunft kann ich mir in Eutin vorstellen, vor allem aufgrund der Nähe zur Ostsee. Allerdings gefällt mir auch das Allgäu; ich finde es nämlich schön, von Bergen umgeben zu sein.“

 

 

Mathis

„Mein erstes Emoji steht für das Glücklichsein. Die habe ich gewählt, weil ich noch nicht sicher bin, welchen Weg ich nach dem Abi einschlagen werde. Das steht für den Wunsch zu reisen. Mein Ziel ist es, am Ende meines Lebens, jeden Kontinent mindestens einmal besucht zu haben. Ein Studium könnte ich mir später durchaus vorstellen. Die Fachrichtung IT liegt mir, auch die Arbeit im Büro am Computer. Auf jeden Fall möchte ich weg von hier – nach Süddeutschland. Das Klima gefällt mir dort viel besser.

 

Jodine

„Mein Traumberuf war immer Ärztin und mein Zukunftsplan sieht so aus: Ich würde gern das Abitur machen und mich danach genauer umschauen, welche Berufe mich interessieren. Am liebsten würde ich nach der Schule erst mal etwas von der Welt sehen und reisen. Die Länder, die mich besonders interessieren, sind Island und Kalifornien. Anschließend würde ich gern studieren. Interesse hätte ich an einem medizinischen Studium oder an einem Studium für das Grundschullehramt. Welche Fächer, kann ich noch nicht sagen, vielleicht Deutsch und Sport oder Deutsch und Englisch bzw. Kunst, auf keinen Fall aber Mathe! Wo ich später leben möchte? Zum Studieren würde ich wegziehen, ansonsten kann ich mir gut vorstellen hierzubleiben, denn ich mag diese Region. Alle meine Freunde leben hier!“

 

Aaron

„Ich möchte möglichst das Abitur machen, eventuell studieren und dann mal schauen, wohin mich der Weg führt. Mein Lieblingsfach ist Rechtskunde, deshalb interessiere ich mich für ein Jurastudium. Vielleicht arbeite ich anschließend als Jurist im Strafrecht. Die wähle ich für den Fall, dass ich mich bis dahin noch anders entscheiden sollte.“ Hierbleiben möchte ich jedoch nicht, aber weit weggehen auch nicht, vielleicht nach Hamburg.“

 

Phil

„Ich habe noch keine berufliche Richtung für mich entdeckt, fände es aber schön, draußen in der Natur zu arbeiten. Ich spiele Fußball bei Eutin 08. Mein Traumberuf wäre daher der des Fußballprofis, aber realistisch ist das wohl nicht. Den Beruf Koch finde ich ebenfalls interessant, weil ich mich für Lebensmittel und das Kochen interessiere. Was ich mir nicht vorstellen kann, ist das Leben in einer Großstadt wie Hamburg. Mir gefällt die Umgebung hier, und ich könnte mir vorstellen, entweder zu bleiben oder aber auch in England oder in den USA zu leben.“

 

 

TEXT Christian Dorbandt
FOTOS Sebastian Weimar