Die Berufliche Schule in Husum

Die Berufliche Schule in Husum

Die Berufliche Schule in Husum ist die größte im Kreis Nordfriesland. Rund 3.850 Schülerinnen und Schüler werden hier zurzeit von etwa 240 Lehrkräften in 60 Ausbildungsberufen unterrichtet.

Wer sich für handwerkliche Berufe interessiert, findet in Husum ein üppiges Bildungsangebot. Neben dem klassischen Berufsschulunterricht für etwa 60 Ausbildungsberufe, bietet die Berufliche Schule in Husum die Möglichkeit, zusätzlich neben dem Berufsabschluss die Fachhochschulreife zu erwerben. In Vollzeit bieten die sogenannten „Berufsfachschulen“ für Technik eine zweijährige schulische Ausbildung mit den Schwerpunkten Bau-, Metal- und Elektrotechnik an. Azubis vieler Handwerksberufe, beispielsweise weibliche und männliche Mauer, Zimmerer, Straßenbauer, Maler- und Lackierer, Friseure oder Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik kommen an der beruflichen Schule auch zum überbetrieblichen Unterricht zusammen. Die hervorragende Ausstattung der Berufsschule wird sowohl im Berufsschulunterricht als auch in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung von den Kreishandwerkerschaften Nordfrieslands genutzt!

Wir legen Wert auf eine hohe schulische Ausbildungsqualität!

Schulleiter Michael Kwauka betont die Bedeutung des Berufsschulunterrichts im Handwerk und verweist auf die stabilen Schülerzahlen. „Wir sind nach wie vor ein starker Partner der dualen Berufsausbildung und legen großen Wert auf eine hohe schulische Ausbildungsqualität. Grundsätzlich sind wir mit den Schülerzahlen zufrieden, obwohl die Handwerksbetriebe zurzeit sogar weitere Ausbildungsplätze besetzen könnten. Unsere Klassenstärken bewegen sich durchschnittlich zwischen 15 und 20 Auszubildenden. Auch Personen mit Flüchtlingshintergrund entscheiden sich oft für das Handwerk und werden von uns vor der Ausbildung in DaZ-Klassen unterrichtet.

Die Berufliche Schule in Husum - Schulleiter Michael Kwauka

Schulleiter der Beruflichen Schule in Husum – Michael Kwauka

Und was sagen die Azubis?

Im Gespräch mit Auszubildenden fällt auf: Der theoretische und praktische Berufsschulunterricht wird von der überwiegenden Mehrheit als angenehm und hilfreich wahrgenommen. „Dass die Berufsschule bei Schülerinnen und Schülern gut ankommt“, erklärt Michael Kwauka, „freut uns und ist in besonderem Maße auf die veränderte Schulform zurückzuführen. Nicht mehr Allgemeinbildung steht bei uns im Fokus, sondern die eigene Beruflichkeit. Darüber hinaus verfügen viele unserer Lehrkräfte über eigene Berufserfahrungen in den Ausbildungsberufen der Azubis und stellen dadurch einen starken inhaltlichen Bezug her. Wir verstehen uns als ‚Trainer’, die den Schülerinnen und Schülern zur Seite stehen und sie fit für ihre Berufe machen.“

Wir verstehen uns als ‚Trainer’, die den Schülerinnen und Schülern zur Seite stehen und sie fit für ihre Berufe machen.

TEXT Christian Dorbandt
FOTOS Laura Hasl