Anlagenmechaniker/in
für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Als Kind hast du aus jedem Kram etwas gebaut? Siehst du eine Maschine, interessiert es dich, wie sie funktioniert? Die Heizungsanlage im Keller macht dir bestimmt keine Angst? Und überhaupt, du glaubst, dass technische Anlagen immer komplizierter aussehen, als sie sind? Dann werde doch Anlagenmechaniker/in!

Worum geht’s?

Als Anlagenmechaniker/in erlernst du Kenntnisse und Fähigkeiten, für die es früher zwei Berufe gab: Gas- und Wasser-Installateur + Heizungs- und Lüftungsbauer. Auf jeden Fall kannst du dich so richtig austoben. Du verstehst, planst, entwickelst, montierst, baust, wartest und reparierst große und kleine Anlagen in Privathaushalten oder Firmen. Du wirst zum Experten für alle Heizungen, Klimaanlagen, Badewannen, Duschen, Lüftungen. Umweltschonende und energiee ziente Technologien sind heutzutage in allen neuen Anlagen im Einsatz, ein wichtiger und topaktueller Aspekt deiner Ausbildung.

Die besten Voraussetzungen?

Der Beruf des/der Anlagenmechanikers/in ist ein technischer Beruf. Und er hat überwiegend mit dem Werkstoff Metall zu tun. Mathematische, physikalische, chemische Vorkenntnisse sind von Vorteil, handwerkliches Geschick unerlässlich, und auch etwas Ausdauer ist erforderlich. Manche Arbeiten dauern eben etwas länger!

Woraus besteht die Ausbildung?

Prüf- und Messmethoden anwenden | Anlagen verstehen und in Betrieb nehmen | Leitungen montieren, warten, reparieren | Elektrische Anschlüsse und Anlagen auf ökologische, physikalische, wirtschaftliche Bedingungen prüfen | Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen montieren

Welche Perspektiven gibt es?

Die Perspektiven sind gut, vor allem im Bereich Systemtechnik. Der Trend geht immer mehr zu technischen Gesamtlösungen, also zu Anlagen, die vieles gleichzeitig steuern können. Auch die Energiebranche wird Anlagenmechaniker/innen benötigen. Durch weiterbildende Maßnahmen kannst du dich zum/zur Techniker/in ausbilden lassen oder deinen Meistertitel machen.

 

*Angaben basieren auf Durchschnittswerten. Je nach Ort und Betrieb können diese Angaben abweichen.

TEXT Christian Dorbandt
FOTO Shutterstock