Personaler geben Tipps: Die Freiheit der Wahl bei der GMSH

Personaler geben Tipps: Die Freiheit der Wahl bei der GMSH

Die Bedürfnisse junger Azubis sind vielfältig, die Chancen bei der GMSH ebenfalls. Für Ausbildungsleiterin Stefanie Kaelcke ist wichtig, dass das Unternehmen für viele Charaktere den passenden Werdegang im Angebot hat. Und wer möchte, kann sogar noch einen Auslandsaufenthalt absolvieren.

ME2BE: Hallo Frau Kaelcke, was sollten die jungen Menschen mitbringen, um Chancen auf einen Ausbildungsplatz bei der GMSH zu haben?

Stefanie Kaelcke: Bei uns geht es mittlerweile weniger um Noten, wichtiger sind uns die Werte, die die Bewerber mitbringen. Als angehender Bauzeichner sollte man zum Beispiel sehr sorgfältig und gewissenhaft arbeiten.

Kann man anhand der Bewerbung feststellen, ob die Leute die geforderten Fähigkeiten mitnehmen oder klärt sich so etwas erst im Gespräch?

Jeweils zur Hälfte, würde ich sagen. Die Bewerbungsunterlagen sind meistens nicht ganz so aussagekräftig, weil viele Jugendliche Mustervorlagen aus dem Internet nutzten.

Und womit überzeugt die GMSH den potentiellen Nachwuchs für einen Einstieg?

Mit den spannenden Aufgaben bei uns. Unsere Immobilienkaufleute sind zum Beispiel die Exoten in den Berufsschulklassen, weil wir ganz spezielle Gebäude betreuen, wie Universitäten, Finanzämter und Gefängnisse. Die kann man natürlich nicht einfach fotografieren und ins Internet, um sie weiterzuverkaufen. Ansonsten haben wir einen tollen Tarifvertrag mit einer hohen Ausbildungsvergütung, Gleitzeit und einer Übernahmegarantie.

Insgesamt geht der Trend in Richtung Studium, zugleich suchen Unternehmen händeringend fähige Auszubildende. Wie reagiert die GMSH darauf?

Wir sind uns so breit aufgestellt, dass wir einfach beide Möglichkeiten anbieten: Ausbildung oder Duales Studium. Manche möchten eher direkt in die Praxis einsteigen und wünschen sich einen konkreten Ansprechpartner. Dann wäre eine Ausbildung der richtige Weg. Andere sind sehr eigenverantwortlich und selbstdiszipliniert, dann wäre ein Studium das Richtige. Bei vielen Abiturienten können die Noten schon Hinweise geben.

Warum fällt vielen jungen Menschen die Entscheidung so schwer?

Die jungen Menschen haben tausende Möglichkeiten: Ausbildung, ein Freiwilliges Jahr, einen Auslandsaufenthalt oder direkt ins Studium. Es gibt Wege, das klug zu kombinieren. Unsere Bauzeichner haben nach der Schule oft genug von der Theorie und wollen die Praxis kennenlernen und mit Ingenieuren zusammenarbeiten. In ihrer Ausbildung haben sie auch die Möglichkeit, ein mehrwöchiges Auslandspraktikum zu machen. Dann kann man danach immer noch Architektur studieren und hat sogar schon ein gutes Grundwissen.

Wie kommt dieses vielfältige Angebot an?

Viele Jugendliche nutzen dieses Angebot aktiv. Wir haben dieses Jahr eine Auszubildende zur Bauzeichnerin, die noch für einen Auslandsaufenthalt nach Spanien fahren wird. Die interessiert sich auch für ein anschließendes Studium.

 

TEXT Lutz Timm
FOTO Sebastian Weimar