Teilnahme am Schulleben – Das Engagement der Elternvertretung an der GMS Bredstedt

Teilnahme am Schulleben – Das Engagement der Elternvertretung an der GMS Bredstedt

Eva Matthis ist Elternvertreterin an der GMS Bredstedt. Die Mutter von zwei Kindern arbeitet als Krankenschwester und engagiert sich trotz ihres anstrengenden Jobs gleichzeitig an den beiden Schulen ihrer Kinder als Elternvertreterin.

Warum ist es Ihnen wichtig, Einblicke in den Schulbetrieb zu erhalten?

Man ist auf diesem Wege einfach näher am Geschehen. Der Kontakte mit den Lehrern, die Teilnahme an Konferenzen oder in den Fachschaften führen dazu, dass man am Schulleben der Kinder mitwirken kann. Das ist spannend, und die Zusammenarbeit mit den anderen Eltern ist bereichernd und zeitlich entlastend zugleich.

Ihr Sohn besucht die 7. Klasse in Bredstedt und ihre Tochter das Gymnasium in Husum. Sie erleben also täglich die Unterschiede zwischen den beiden Schulen. Was schätzen Sie und Ihr Sohn ganz besonders an der Gemeinschaftsschule?

Er ist sehr zufrieden und geht gerne dorthin. Es gibt zahlreiche interessante Angebote für die Schülerinnen und Schüler. Durch immer wieder neue Ideen und Aktionen gestaltet sich das Schulleben sehr abwechslungsreich.

Die GMS ist für ihre Praxisnähe bekannt. Wo wird das besonders deutlich?

Ganz besonders innerhalb der WPU-Kursangebote. Auch die Tatsache, dass die Schule eine iPad-Schule ist und sehr viel Wert auf den kompetenten Umgang mit digitalen Medien gelegt wird, sehe ich als großen Vorteil. Vor allem während der Coronapandemie hat sich dieser Vorsprung sehr bewährt. Die Schülerinnen und Schüler waren, im Gegensatz zu denen des Gymnasiums, in dem es nur für die Oberstufe iPads gibt, bereits vertraut mit dieser Form des Lernens.

Wie war das Lernen auf Distanz organisiert?

Es gab täglich bis zu drei Videokonferenzen. Die Schüler standen in ständigem Kontakt mit den Lehrern, bekamen ihre Aufgaben und Module, die bearbeitet werden mussten, übermittelt und erhielten auch das notwendige Feedback zu ihren Leistungen. Die Schule hat meiner Meinung nach diese außergewöhnliche Situation sehr gut gemeistert.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Berufsorientierung an der Schule. Hat Ihr Sohn denn bereits in der 7. Klasse eine konkrete berufliche Perspektive?

Er möchte in die IT-Branche und hat durch seine WPU-Fachwahl Informatik viele Impulse auch seitens des Lehrers erhalten. Momentan ist sein schulisches Ziel das Abitur und danach ein Studium in diesem Bereich.

Abgesehen von den vielfältigen Angeboten, was begeistert Sie an der Schule?

Die Schule lebt stark von der Leitung. Die Direktorin ist jung, offen und aufgeschlossen. Das gleiche gilt für das Lehrerkollegium. Man spürt die Motivation und den echten Wunsch, sich für die Belange der Kinder einzusetzen.

TEXT Anja Nacken
FOTO Privat