Die Zukunft von Metropolen mitgestalten
Nur wenige Meter entfernt von der Elbphilharmonie, steht in der Hamburger HafenCity das wohl spektakulärste Uni-Gebäude der Hansestadt: Schon von weitem ist die HafenCity Universität Hamburg (HCU) mit ihren beiden spitz zulaufenden Gebäudeflügeln ein Hingucker. Gebäude-Architektur und Quartier passen perfekt, denn die HCU Hamburg fokussiert in Forschung und Lehre die drängenden Herausforderungen von Städten im 21. Jahrhundert. Alle Aspekte des Bauens und der Stadtentwicklung in Gestaltung und Entwurf, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften werden hier unter einem Dach vereint. Dies macht die HCU Hamburg international einzigartig, da die verschiedenen Disziplinen so eng und interdisziplinär zusammenarbeiten, wie sonst an keiner anderen Hochschule. Die HafenCity als das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt Europas bietet den rund 2.300 HCU-Studierenden dabei ein spannendes „Stadtlabor“ vor der eigenen Haustür.
Themen der Zukunft: Klimawandel, Integration, Nachhaltigkeit
Die Studierenden und Forschenden setzen sich an der HCU Hamburg mit einer großen Vielfalt an Themen auseinander: von der Planung für Wohnraum in Flughafennähe, über partizipative Wohnprojekte mit Geflüchteten und Anwohnern, Entwürfe für den Erhalt von bedrohten Baudenkmälern bis hin zu innovativen Ernährungsweisen in der Großstadt. Unter den Dozentinnen und Dozenten der einzelnen Studienprogramme finden sich neben Architekt/-innen und Bauingenieur/-innen auch Physiker/-innen, Ökonom/-innen, Maschinenbauer/-innen, Geistes- und Sozialwissenschaftler/-innen sowie Künstler/-innen. Diese Vielfalt bietet zusammen mit dem breiten Fächerspektrum der Universität viele Gelegenheiten zur fächerübergreifenden Zusammenarbeit. Man merkt schnell: Die HCU ist eine moderne Universität für die Metropolen der Zukunft.
Pauline Timper und Jonas Janke haben an der HCU Hamburg Stadtplanung und Architektur studiert und in praktischen Studienprojekten über den Tellerrand der eigenen Disziplin geschau.
Stadtplanung: Stadt und Raum gestalten
Pauline Timper hat im Sommer ihren Bachelor im Studienprogramm Stadtplanung an der HCU Hamburg absolviert: „Die Entwicklung von Städten zu analysieren ist sehr spannend und hoch aktuell, denn in wenigen Jahren wird die Mehrheit der Menschheit in Städten leben.“ Sie fügt hinzu: „Wer Stadtplanung studieren möchte, sollte eine gewisse Affnität zu den Themen Stadt und Raum haben, und ein Bewusstsein dafür entwickeln, welchen Ein uss urbaner Raum auf seine Bewohner hat. Das kommt am Standort der HCU ganz besonders gut zur Geltung.“ Bachelor-Studierende der Stadtplanung erlernen an der HCU Hamburg in sechs Semestern fachliches und methodisches Wissen, um sich mit stadtplanerischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten wenden sie in Studienprojekten und im städtebaulichen Entwurf praktisch an. Auch rechtliche Grundlagen und Anforderungen sowie die urbane Kulturgeschichte spielen im Studium eine Rolle. Absolvierende arbeiten später in Verwaltungen von Kommunen und Städten, in Planungsbüros und Stadtentwicklungsgesellschaften. Auch in der Verkehrs- und Energieversorgungsbranche, in der Immobilienwirtschaft, in Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie in internationalen NGOs sind Stadtplanerinnen und Stadtplaner tätig.
Architektur studieren: Stadtbilder entwerfen
Auch Jonas Janke ist frischgebackener Bachelor-Absolvent der HCU Hamburg: „Die HCU Hamburg ist übersichtlich und familiär, im Gegensatz zu vielen ‘Massen-Unis‘. Ich habe das immer als sehr intensiv und positiv empfunden. Ich fühle mich hier gut aufgehoben.“ Wenn man Jonas fragt, was das Besondere am Architektur-Studium ist, antwortet der 25-Jährige: „Visionen! Ideen im Kopf zu haben und diese in Projekten in der Wirklichkeit umzusetzen, das ist schon eine tolle Sache.“ Im Zentrum des sechssemestrigen Bachelorstudiums Architektur an der HCU Hamburg steht der Entwurf, seine Entwicklung und architektonische Umsetzung. Auf der Basis einer kritischen Reflexion der architektonischen Form, der architektonischen Räume sowie deren konstruktiver und funktional angemessener Umsetzung erlernen die Studierenden, dauerhaft, sinnvoll und wirtschaftlich zu konstruieren. Das Besondere am Studiengang Architektur ist die Kombination aus künstlerischer Kreativität und handfestem Ingenieurwissen. Wer Architektur studiert, kann mit seinen eigenen Ideen nicht nur Gebäude, sondern ganze Stadtbilder mitgestalten. Nach dem Abschluss locken vielfältige Berufsfelder in der Praxis: Der Bachelor-Abschluss befähigt seine Absolventinnen und Absolventen für Tätigkeiten in Architektur- und Planungsbüros. Darüber hinaus öffnen sich Berufsmöglichkeiten in den Bereichen Bau- und Projektmanagement, Immobilienwirtschaft, Baudurchführung, Bauwirtschaft und in der öffentlichen Bauverwaltung.
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