Fenja Rathjen spricht über die Ausbildung zur Mikrotechnologin bei Vishay
„Wir machen hier das Feintuning, sozusagen. Ingenieure entwickeln einen Plan und wir Mikrotechnologen setzen das praktisch an den Maschinen um, arbeiten also direkt in der Produktion. Wenn ein Fehler in der Anlage entsteht, weil zum Beispiel der Strom ausgefallen ist, muss ich entscheiden: Kann das weiterlaufen oder ist es kaputt. Die Anforderungen sind recht anspruchsvoll und eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass solch ein Beruf etwas für mich ist. Bei meinem Abschluss an der Realschule Hohenwestedt hatte ich nur durchschnittliche Noten in Mathe und Naturwissenschaften.
Meine erste Ausbildung zur Maschinen- und Anlagenführerin hier bei Vishay hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt weiter machen wollte. Deshalb jetzt die zweite Ausbildung obendrauf. Insgesamt habe ich dann bald fünf Jahre gelernt, aber die Zeit vergeht superschnell, weil man viel Abwechslung hat. Besonders schön ist, dass man eng mit den Ingenieuren zusammenarbeitet. Und wer auch privat gerne an Anlagen schraubt, vielleicht schon mal seinen PC auseinandergebaut hat, wer sich für Elektronik und MINT-Fächer interessiert, der ist hier richtig.“
TEXT Babett-Ch. Tienemann
FOTO Michael Ruff