Svenja: Maschinen- und Anlagenführerin bei Vishay

Svenja: Maschinen- und Anlagenführerin bei Vishay

Svenja spricht über die Ausbildung zur Maschinen- und Anlagenführerin bei Vishay.

„Meine Mutter hat mich früher in der Küche nicht so oft gesehen. Ich hab lieber Opa und Vater in der Werkstatt geholfen. Von daher waren typisch weibliche Berufe für mich noch nie wirklich reizvoll. Weil mein Onkel bei Vishay als Serviceingenieur arbeitet, hatte ich schon länger einen guten Eindruck vom Unternehmen. Außerdem habe ich im Internet geguckt und mich dann mit meinem Hauptschulabschluss von der Schule Lägerdorf beworben. Es gab einen Einstellungstest mit Mathe, Deutsch und Englisch. Englisch ist wichtig, weil man dauernd mit englischen Begriffen zu tun hat. Rechnen sollte man auch können und sich ein bisschen für Physik interessieren. Die Anforderungen sind nicht pillepalle, aber es ist zu schaffen. In den zwei Jahren Ausbildung lernt man jede Maschine genau kennen. Jede macht einen Produktionsschritt, zum Beispiel eine Metallschicht aufbringen. Man muss die Maschinen bedienen können und gucken, ob sie richtig fahren. Das finde ich toll, es macht ganz viel Spaß. Man wird hier schon als Azubi ernst genommen und komplett in die Produktion mit eingeplant. Ich kann allen, die sich für den Beruf interessieren, nur sagen: Bewerbt euch!“

TEXT Babett-Ch. Tienemann
FOTO Michael Ruff