Nachwuchswettbewerb Jugend forscht feiert erfolgreiche Premiere in Flensburg

Nachwuchswettbewerb Jugend forscht feiert erfolgreiche Premiere in Flensburg

Erfolgreicher Start für den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Flensburg: Etwa 100 Schülerinnen und Schüler präsentierten am Donnerstag in der Phänomenta insgesamt 48 Forschungsprojekte. Der Wettbewerb wurde erstmals gemeinsam von der Phänomenta Flensburg und der Hochschule Flensburg ausgerichtet.

In den Ausstellungsräumen herrschte den ganzen Tag über eine lebendige Atmosphäre. Die jungen Forscherinnen und Forscher erklärten ihre Experimente, stellten Modelle vor und beantworteten die Fragen der Fachjury. Die Themen der Projekte reichten von der Entwicklung eines gesunden Energydrinks über Untersuchungen zu Mikroplastik in der Schlei bis hin zu Drohnenanwendungen und Künstlicher Intelligenz.
„Dass wir diesen Wettbewerb erstmals in Flensburg ausrichten können, ist ein starkes Signal für die Förderung von Neugier, Kreativität und Forschergeist in unserer Region“, sagte Achim Englert, Geschäftsführer der Phänomenta Flensburg.

Wettbewerb genießt großzügige Unterstützung aus der Region

Der neue Wettbewerb ist bereits der fünfte Standort im Norden Schleswig-Holsteins und stärkt die MINT-Nachwuchsförderung in der deutsch-dänischen Grenzregion. Unterstützt wird der Standort unter anderem vom Verein Flensburg Innovativ e.V., der den Wettbewerb für drei Jahre mit bis zu 25.000 Euro jährlich fördert. Auch der Arbeitgeberverband Flensburg beteiligt sich im Wettbewerbsjahr 2026 mit weiteren 2.500 Euro.
Am späten Nachmittag werden die Siegerinnen und Sieger ausgezeichnet. Die Erstplatzierten der beiden Altersgruppen „Jugend forscht junior“ und „Jugend forscht“ qualifizieren sich für den Landeswettbewerb Schleswig-Holstein am 25. März 2026 in Kiel.
TEXT und FOTOS Torsten Haase, Hochschule Flensburg