Frauen-Akademie: Von Anfang an gut geschult

Frauen-Akademie: Von Anfang an gut geschult

Mit frischen Produkten, kompetenter Beratung und viel Leidenschaft für Lebensmittel hat sich EDEKA Frauen aus Brunsbüttel in der Region einen Namen gemacht. Das inhabergeführte Unternehmen entwickelt sich stetig weiter – und hat mit der Gründung der Frauen-Akademie vor rund einem Jahr einen weiteren großen Schritt gemacht. Davon profitieren auch die Auszubildenden: Sie werden von Beginn an gefördert und können ihre Kompetenzen individuell stärken.

Das Gemüse kommt vom Hamburger Großmarkt, der Käse aus Sarzbüttel und das Bier aus Marne. Für Geschäftsführer Dierck Frauen gehört das Wissen um die Herkunft der Lebensmittel dazu, um die Kundinnen und Kunden bestmöglich beraten zu können. Daher ist das Thema Warenkunde regelmäßig Thema in den Azubi-Schulungen in der Frauen-Akademie und wird mit Betriebsbesichtigungen vertieft. „Wenn unsere Azubis die Lieferanten besucht haben, stellen sie eine individuelle Verbindung zu den Produkten im Regal her“, sagt Dierck Frauen. „Und dann können sie für ein Thema brennen und das auch den Kunden vermitteln.“

Frauen-Akademie ist vor rund einem Jahr an den Start gegangen

Vor rund einem Jahr hat das Unternehmen zur Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Frauen-Akademie gegründet. Der Kern der Akademie sei es, die Kolleginnen und Kollegen zu fordern und zu fördern, erläutert Akademie-Leiter und Personalentwickler Christian Rose. „Wir wollen vom ersten Jahr an eine Kompetenzsteigerung erzeugen und den Menschen helfen, sich weiterzuentwickeln.“ Neben theoretischen Inhalten legt der Akademie-Leiter viel Wert auf „realitätsnahes Praxiswissen“ und Schulungen in Alltagssituationen. „So wollen wir unsere Mitarbeiter für bestimmte Abläufe sensibilisieren. Und unseren Kunden so am Ende eine noch bessere Beratung anbieten.“

Nachdem der Schwerpunkt in der ersten Zeit auf den Auszubildenden lag, wollen Dierk Frauen und Christian Rose das Akademie-Konzept nach und nach auf alle Mitarbeiter ausweiten.

Azubis mögen vor allem den offenen Austausch

Für die Auszubildenden Arbrescha (20), Katharina (23) und Torge (21) liegt der Vorteil der Frauen-Akademie besonders in der offenen Art der Vermittlung. „Wir können hier jederzeit Fragen stellen und uns auf Augenhöhe austauschen“, berichtet Katharina. „Dadurch lernt man die Themen viel besser und fühlt sich auch in der Berufsschule sicherer.“ Auch Torge ist zufrieden mit der unternehmensinternen Fortbildung. „Es ist ein entspanntes Lernen, kein Frontalunterricht“, erzählt der Azubi. Arbrescha ist vor allem der Austausch wichtig. „Es ist oft mehr wie ein Gespräch, wir lernen gegenseitig voneinander.“ Man erhalte einen viel besseren Zugang zu den Themen, wenn etwa der Geschäftsführer aus seinem Arbeitsalltag erzähle. „Über die unternehmerische Selbstständigkeit erfahre ich so viel mehr, als wenn ich ein Buch lese.“

Text: Lutz Timm

Foto: Lisa-Marline Lauschke