ERZÄHL MAL … über Soziale Arbeit: Studis-On-Air an der Medical School Hamburg

ERZÄHL MAL … über Soziale Arbeit: Studis-On-Air an der Medical School Hamburg

Jonah und Giulia-Luna sind überzeugt: Für das Studium an der Medical School Hamburg würden sie sich immer wieder entscheiden. Wie sie zu ihrem Studium gekommen sind, haben sie ME2BE erzählt.

Jonah (21) studiert im vierten Semester Soziale Arbeit an der MSH

Ein junger Mann lacht sitzend in die Kamera.

Jonah findet Soziale Arbeit toll.

„Ich habe nach meinem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer sozialpsychiatrischen Tagesstätte für Erwachsene gemacht und für mich herausgefunden, dass mir die soziale Arbeit liegt. Ich merkte, wenn ich mich intensiv mit den Menschen beschäftige, kann ich etwas bei ihnen bewirken. Also informierte ich mich, wo ich Soziale Arbeit studieren kann und stieß fast überall auf einen Numerus Clausus, den ich mit meiner Abi-Note nicht erreichen konnte. Ich hätte lange auf einen Studienplatz warten müssen. Doch dann erfuhr ich von der MSH Medical School Hamburg, bewarb mich um einen Studienplatz und wurde gleich zu einem Gespräch eingeladen. Jetzt studiere ich die Grundlagen Sozialer Arbeit und kann mir vorstellen, auch noch einen Master zu machen. Gerne möchte ich nach dem Studium mit psychisch Erkrankten arbeiten, weil das eine Arbeit ist, die ich als sehr bereichernd empfinde. Aber auch die Forschung finde ich spannend, denn die Themenbereiche wie Rassismus, Partizipation, Medienkonsum oder Sexualwissenschaften sind breit gefächert. Ich kann jedem empfehlen, der mit seiner Berufswahl unsicher ist, ein Praktikum oder ein FSJ zu machen. Und wenn die Abi-Note nicht reicht, dann sollte man schauen, wie viele Wartesemester es braucht oder ob man sich ein privates Studium vielleicht mit Hilfe von Stipendien oder BAföG leisten kann. Ich selbst habe Stunden vor meinem Laptop verbracht und recherchiert. Aber jetzt bin ich angekommen und total glücklich.“

Eine junge Frau steht vor einem Kanal.

Giulia-Luna bereitet ihre Arbeit viel Freude.

Giulia-Luna (24) studiert im 5. Semester Soziale Arbeit an der MSH Medical School Hamburg

„Nach der Schule habe ich zunächst gearbeitet und mich mit Studiengängen im Bereich Psychologie auseinandergesetzt. So bin ich auf die MSH gestoßen und die Infoveranstaltung hat mich überzeugt. Statt Psychologie studiere ich nun allerdings Soziale Arbeit, aber ich habe diese Entscheidung nicht bereut, da mir bereits während meiner vorherigen Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin in einer Kita bewusst geworden ist, wie viel Freude mir die Arbeit bereitet. Mir war von Anfang an klar, dass ich ein Studium anschließen möchte, um später ein breiteres Aufgabenfeld übernehmen zu können. Im Studium erfahre ich nun, wie man Menschen in einem professionellen Rahmen unterstützt. In diesem Zusammenhang lernt man viele unterschiedliche ‚Werkzeuge’ kennen, um mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten und deren Potenziale entdecken und entfalten zu können. An der MSH schätze ich vor allem die kleinen Gruppen, die persönliche Atmosphäre im Umgang mit den Dozentinnen und Dozenten. Das aktuelle Praxissemester verbringe ich in einer Einrichtung, die Menschen mit einer psychischen Erkrankung in den Arbeitsmarkt integriert. Zurzeit bin ich studentische Hilfskraft tätig, was mir praktische Einblicke ermöglicht. Anschließend möchte ich den Master absolvieren und vielleicht als Dozentin an einer Hochschule arbeiten. An der MSH gibt es keinen NC, stattdessen kommt es besonders auf die Motivation und das persönliche Engagement an. Beim Bewerbungsgespräch sollten Bewerberinnen und Bewerber sich für das Thema stark interessieren und idealerweise Praxiserfahrung vorweisen. Ich wünsche mir, dass Absolventinnen und Absolventen der Sozialen Arbeit besser vergütet würden – auch während der Praxisphasen. Überhaupt sollte der Bereich Soziale Arbeit eine größere gesellschaftliche Anerkennung erfahren.”

Zwei Frauen auf einer Treppe

Auch Lena Frankenmöller ist von ihrem Studium an der Medical School Hamburg überzeugt. Der Studiengang Transdisziplinäre Frühförderung begeistert aber nicht nur sie, sondern auch Professorin Liane Simon.

 

TEXT Sophie Blady, Katharina Grzeca, Kristina Krijom
FOTO Sebastian Weimar