Bestens qualifiziert

Bestens qualifiziert

Duales Studium bei Dräger

„Es ist schon beeindruckend, was uns hier alles geboten wird“, sagt Fabian Meid. Mit „hier“ meint der 22-Jährige das Unternehmen Dräger, das mit jährlich rund 80 neuen Azubis sowie Erstsemestern im Dualen Studium Lübecks größter Ausbildungsbetrieb ist.

Fabian Meid gehört zu denen, die sich für ein duales Studium entschieden haben. Wenn alles nach Plan läuft, wird er nach insgesamt dreieinhalb Jahren seinen „Bachelor of Science“ in Wirtschaftsinformatik in der Tasche haben und damit bestens qualifiziert sein, um im IT-Bereich an der Schnittstelle zwischen Programmierern und Anwendern zu arbeiten. Eine Ausbildung als Fachinformatiker in Köln hat Meid bereits abgeschlossen. Doch dabei fehlten ihm der Kontakt zu den Menschen und der Einblick in die größeren Zusammenhänge: „Ich möchte wissen, welchen Zweck die IT-Programme für die Anwender, für die sie geschrieben werden, erfüllen sollen.“

Wohnung auf halbem Weg zwischen FH und Firma

Auf der Suche nach einer Fachhochschule, die das duale Studium Wirtschaftsinformatik anbietet, stieß Fabian Meid auf die Nordakademie in Elmshorn; auf der dort geführten Liste der Unternehmen, die mit dem Studiengang kooperieren, auf den Dräger-Konzern. „Die Internetpräsenz, die Dräger-Produkte und die Internationalität des Unternehmens haben mich sofort angesprochen.

Nach der Bewerbung ging dann alles ganz schnell.“ Ein Jahr hat der 22-Jährige jetzt hinter sich und etwa die Hälfte der Zeit an der Fachhochschule verbracht. „An das Lernen musste ich mich erst wieder gewöhnen. Es ist schon viel und teilweise recht anspruchsvoller Stoff.“ Fabian Meid wohnt in Bad Oldesloe, auf halbem Wege zwischen Lübeck und Elmshorn. Passend zum Norden hat er sich ein neues Hobby zugelegt: Kitesurfing.

Teamtraining an der Felswand

Beeindruckt hat Fabian Meid bei Dräger auch das, was das Unternehmen allen Azubis der insgesamt 16 Ausbildungsberufe zusätzlich zu den sonstigen Ausbildungsinhalten bietet. Etwa die gemeinsame „Grundausbildung“: „Wir haben die Feuerwehr besucht, wo zum Beispiel Atemschutzmasken von Dräger zum Einsatz kommen. Außerdem hatten wir Telefontraining, wurden über Arbeitssicherheit, Datenschutz und andere grundsätzliche Dinge informiert.“ Weitere „Extras“ sind ein „Teambuilding mit Spaß“ an der Ostsee und, als Highlight, eine Woche „Outdoor-Experience“. Im Team werden dann Felswände erklommen und Probleme aller Art gemeinsam gelöst. Eine Erfahrung, die in jedem Beruf gebraucht wird.