Rechtsanwaltsfachangestellte/r

In einer Anwaltskanzlei ist Kommunikation das A und O. Das trifft sich gut, denn du bist sehr kommunikativ und weißt, was es heißt, kundenorientiert zu handeln? Außerdem interessierst du dich für Gesetze und Rechtsfälle? Dann ist Rechtsanwaltsfachangestellte /r ein Beruf, der dich interessieren könnte.

Worum geht’s?

Du unterstützt Rechtsanwälte bei juristischen Dienstleistungen. Dabei vereinbarst du Besprechungstermine mit Mandanten und führst Akten, Register sowie Termin-, Fristen- und Wiedervorlagekalender. Du fertigst Schriftsätze zum Beispiel für Zivil- und Strafprozesse oder Miet- und Arbeitsgerichtsstreitigkeiten an. Zudem berechnest du Forderungen und bereitest Schriftstücke für Mahnverfahren sowie Zwangsvollstreckungen vor. Außerdem berechnest du Gebühren, stellst Rechnungen aus, verbuchst Zahlungseingänge und bearbeitest die Korrespondenz.

Gute Voraussetzungen

Du besitzt eine gute Auffassungsgabe, kannst anstehende Aufgaben zügig bearbeiten und bist in der Lage, dich sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch mündlich und schriftlich sicher zu verständigen. Organisation ist deine Stärke, und du behältst trotz der vielen unterschiedlichen Aufgaben den Überblick. Außerdem bist du aufmerksam und zuvorkommend. In der Schule gehörten Mathe und Wirtschaft zu deinen Lieblingsfächern.

Woraus besteht die Ausbildung?

Rechnungswesen und -kontrolle | Büro- und Arbeitsorganisation | Zivilrechtliches Mandat | Gesetze und Verordnungen in der Rechtspflege | Mandanten- oder Beteiligtenbetreuung | Rechtsbehelfs- und Rechtsmittelverfahren | Außergerichtliche Ansprüche geltend machen

Welche Perspektiven gibt es?

Nach deiner Ausbildung kannst du beispielsweise eine kaufmännische Weiterbildung zum/r Betriebs- oder Fachwirt/in im Bereich Recht machen oder unter bestimmten Voraussetzungen auch Rechtswissenschaft studieren.

* Einschätzungen der Bundesagentur für Arbeit. Angaben können je nach Ort und Betrieb abweichen.

TEXT Katharina Noß
FOTO KIRATIYA KUMKAEV / Shutterstock