Designer/in – Grafik

Wenn du einen Flyer in die Hand nimmst, achtest du dann immer zuerst auf die Gestaltung? Legst du besonderen Wert auf stilvolles und kreatives Design? Arbeitest du gern am Computer und vor allem mit Gestaltungssoftware? Dann solltest du dir das Berufsbild Grafikdesigner/in genauer anschauen.

Worum geht’s?

Plakate, Broschüren, Verpackungen, Internetauftritte, Firmenlogos oder Anzeigen. Du gestaltest die unterschiedlichsten grafischen Produkte und entwirfst bzw. programmierst Onlinepräsenzen. In der Regel arbeitest du nach Kundenwünschen und fertigst für diese verschiedene Entwürfe an, die du entweder händisch skizzierst oder mithilfe spezieller Software erstellst. Sind die Entwürfe von den Kunden abgesegnet und alle eventuellen Änderungen vorgenommen, fertigst du sogenannte Reinzeichnungen an und setzt diese in reproduktionsfähige Formen um. Anschließend kontrollierst du die Produktion, die gegebenenfalls auch ausgelagert werden kann.

Die besten Voraussetzungen?

Aktuelle Trendentwicklung zu beobachtengehört zu deinen Alltagsaufgaben. Außerdem hast du einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik und kannst gut zeichnen. Kunst und Informatik sind in der Schule deine Lieblingsfächer.

Woraus besteht die Ausbildung?

Mathematik | Grafikdesign | Typografie | Fotodesign | Freies Zeichnen | Kunstgeschichte | Werbelehre und Werbetext | Medientechnik | Schriftgrafik | Wirtschafts- und Sozialkunde | Gestaltungssoftware

Welche Perspektiven gibt es?

Nach deiner Ausbildung kannst du eine kaufmännische Weiterbildung zum/r Fachwirt/in – Medien (Print oder Digital) machen oder eine Technikerweiterbildung zum/r Techniker/in – Druck- und Medientechnik. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du auch Fächer in den Bereichen Medien und Gestaltung studieren.

 

* Einschätzungen der Bundesagentur für Arbeit. (2018/2019) Angaben können je nach Ort und Betrieb abweichen.

TEXT Katharina Noß
FOTO Shutterstock