Segelmacher/in

Segel setzen und volle Fahrt voraus! Du machst es möglich, dass es auch bei Wind und Wetter vorwärts geht, denn du bist Segelmacher/in!

Worum geht’s?

Du stellst Segel her, das heißt du nimmst Maß, bedienst den Computer und die Maschinen die den Stoff zuschneiden, verklebst und nähst. Dabei entstehen nicht nur Segel für Schiffe, sondern zum Beispiel auch Zelte, Planen und Markisen. Du lernst aber auch ganz klar viel über Segel und Schifffahrt, denn dort wird deine Arbeit besonders gebraucht.

Die besten Voraussetzungen?

Du solltest auf jeden Fall handwerkliches Geschick mitbringen und genau arbeiten können. Logisches Denken liegt dir und du bist körperlich fit, denn manchmal werden die Materialien mit denen du arbeitest ganz schön schwer! Wenn du schon etwas über’s Segeln weißt ist das auch gut, denn so kennst du schon viele Fachbegriffe.

Woraus besteht die Ausbildung?

Anfertigen von Zeichnungen | Schneiden von Segeltuch | Anbringen von Zubehörteilen an der Takelage | Anschlagen von Segeln | Anbringen von Markisen und Planen | Herstellung von Schiffahrts- und Wassersportbedarf | Reparatur von Segeln

Welche Perspektiven gibt es?

Es gibt nicht viele Segelmacher in Deutschland, deswegen sind deine Chancen am Arbeitsmarkt ziemlich gut.
Segelmacher finden vor allem Anstellungen in Bootsbaubetrieben, speziellen Segelmachereien oder in Firmen die sich auf Raumausstattung, Markisen und Schutztextilien spezialisiert haben. Manchmal sind Segelmacher/innen auch in Raumausstatterbetrieben tätig, die sich auf Markisen und Sonnenschutz spezialisiert haben.  Nach drei Jahren im Beruf kannst du dich zum/zur Segelmachermeister/in weiterbilden.

* Einschätzungen der Bundesagentur für Arbeit. (2016/2017) Angaben können je nach Ort und Betrieb abweichen.

TEXT Jana Limbers
FOTO Sebastian Weimar