Schülerfrage: „Was willst du mal werden?“

Schülerfrage: „Was willst du mal werden?“

Schüler-Interviews an der Gemeinschaftsschule Kronshagen

Lena Bauer (16)

„Ich bin Lena aus der 9c. Ich möchte später unbedingt im medizinischen Bereich arbeiten, am liebsten mit Kindern. Medizinische Fachangestellte in einer Kinderarztpraxis oder Rettungssanitäterin sind meine Traumberufe. Auf der letzten Berufsinformationsmesse habe ich mich deshalb unter anderem über das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein informiert. Aber ich besitze auch einen Plan B, falls es mit diesen Bewerbungen nicht klappen sollte. Nach der Ausbildung hole ich eventuell das Abitur nach. Berufliche Vorbilder? Da fällt mir sofort mein Vater ein!“

Laura von der GMS kronshagen

Finn Ole Franke (15)

„Ich heiße Finn Ole und besuche die Klasse 9c. Mich faszinieren Naturwissenschaften. Ich liebe es, lange, knifflige Aufgaben zu lösen. Gern wäre ich Polizist, wie mein Cousin, denn ich brauche ständig neue Herausforderungen. Außerdem möchte ich Menschen helfen. Klar, der Beruf kann auch gefährlich sein! Aber das schreckt mich nicht ab. Die Bundeswehr wäre ebenfalls eine Option. Auf der letzten Messe habe ich mich über beide Berufswege informiert. Mein nächstes Praktikum mache ich deshalb bei der Polizei. Ich bin gespannt! Wenn ich mir einen Beruf entwerfen dürfte, dann wäre es ein Job mit Reisemöglichkeit, Computereinsatz und großer Spannung, wie in einem James-Bond-Film. Was ich an meiner Schule mag mag? Die Lehrer! Unsere sind besonders locker. Außerdem gefallen mir die Berufsorientierung und die Theater-AG.“

 

Finn von der GMS Kronshagen

Finn Julian Meynck (15)

„Hallo, ich bin Finn Julian aus der 9c. Die Luftfahrt hat mich schon immer interessiert. Am liebsten würde ich Pilot werden, doch ich habe mich noch nicht wirklich festgelegt. Mich interessieren fast alle Stände auf der KROBIM. Ich finde es prima, dass Berufsorientierung an unserer Gemeinschaftsschule groß geschrieben wird. Ein Job mit körperlicher Betätigung, zum Beispiel im Handwerk, könnte mir gut gefallen. Sehr interessant finde ich auch, was mein Onkel macht: Er ist Lichttechnik-Ingenieur und reist um die ganze Welt. Beruflich würde ich auch gern viel herumkommen. In meiner Familie haben fast alle Bürojobs –das wäre nichts für mich!“

Finn Julian Meynck

Angelina Gewald (14)

„Moin, ich heiße Angelina und komme aus der 9c. Mir gefallen Englisch und Französisch besser als die naturwissenschaftlichen Fächer. Trotzdem interessiert mich zurzeit besonders der Beruf der Tiermedizinischen Fachangestellten! Mein nächstes Praktikum werde ich definitiv in diesem Bereich absolvieren. Eines als Pferdewirtin habe ich schon hinter mir. Auf der letzten Berufsinformationsmesse gefiel mir, dass so viele unterschiedliche Berufe vorgestellt wurden. Hoffentlich bietet die KROBIM im März eine ähnlich große Auswahl, denn mich sprechen viele Berufsfelder an, die Filmbranche beispielsweise. Darüber habe ich noch keine Informationen gefunden. Da ich ziemlich lebhaft bin, würde es sicher gut zu mir passen, wenn ich in meinem Job möglichst viele Freiheiten hätte. Bloß keinen Bürojob!“

Angelina Giewald

Robin Peters (15)

„Mein Name ist Robin und ich bin Schüler der 9c. Das Fach Mathe mag ich besonders gern, denn ich kann gut mit Zahlen umgehen. Das passt auch zu meinem Wunschberuf: Architekt. Wenn ich einen absoluten Traumberuf selbst gestalten dürfte, wäre es eine Kombination aus Architekt und Landschaftsgärtner. Dann würde ich gern Häuser und Gärten gemeinsam entwerfen. Mein Lieblings-Bauwerk ist die Oper in Sydney. Leider war ich selbst noch nicht da. Aber mein Vater stand schon selbst davor und hat mir Fotos davon gezeigt.“

Robin Peters

Henrik Wallenhorst (15)

„Ich heiße Henrik und gehe in die 10a. Wenn ich an das Berufsleben denke, ist nur eines gewiss: Ich bin kein Büro-Typ! Deshalb habe ich auf einen Ausbildungsplatz als Kaufmann im Gesundheitswesen verzichtet. In der 9. Klasse absolvierte ich ein Praktikum als Physiotherapeut. Seitdem fasziniert mich der menschliche Körper. Für mich steht fest, dass ich Physiotherapeut und anschließend Osteopath werden möchte. Als Kaufmann würde ich eventuell mehr Geld verdienen; Freude an der Arbeit und Zufriedenheit sind mir aber wichtiger. Meine Lieblingsfächer? Chemie, Biologie und Mathe. Was mir an unserer Schule tatsächlich gut gefällt, sind ein Großteil der Lehrerinnen und Lehrer sowie die Berufsorientierung! Ohne diese Orientierung wäre ich wohl nicht auf meinen Berufswunsch gestoßen. Schade, dass man als Physiotherapeut meist drinnen arbeitet: Outdoor-Behandlungen wären noch cooler!“

Henrik Wallenhorst

Nadja Sievers (15)

„Hallo, ich bin Nadja aus der 10a. Mir liegen vor allem die Fächer Mathe, Chemie und Biologie. Naturwissenschaftlichen Unterricht finde ich grundsätzlich nicht langweilig. Mit Berufsorientierung habe ich mich bereits in der 8. und 9. Klasse, unter anderem auf zwei Berufsmessen, intensiv beschäftigt. Inzwischen erhielt ich eine Zusage für einen Ausbildungsplatz als Zahnmedizinische Fachangestellte. Grundsätzlich würde ich auch gern weiter zur Schule gehen. Vielleicht mache ich das ja noch nach der Ausbildung! Wichtig ist mir auf jeden Fall, dass mein Hobby, das Einradfahren, nicht zu kurz kommt! Die Welt- und Europameisterin Nina Herzog ist ein echtes Vorbild für mich. Außerdem spiele ich gern in unserer Theater-AG.“

Nadja Sievers

 

Justin Bach (15)

„Ich heiße Justin, bin in der 10b und mache in diesem Jahr den Mittleren Schulabschluss. An meiner Schule gefallen mir die Lehrer, die Schulcafeteria und die Fächer Technik und Physik. Nach dem Abschluss möchte ich ein FSJ beim Technischen Hilfswerk machen und danach eine weiterführende Schule besuchen. Um mich über Berufe zu informieren, habe ich schon an einer Jobmesse teilgenommen sowie Praktika im Bauhandwerk und im Büro absolviert. Mein größter Traum wäre es, als Profisportler mein Geld zu verdienen, doch die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich gering. Ein besonderes Interesse habe ich an Berufen bei der Polizei, beim Zoll und bei der Bundeswehr. Dort könnte ich mit körperlicher Fitness punkten, denn ich gehe fünfmal in der Woche zum Sport.“

Justin Bach

Marcel Fitsch (16)

„Ich heiße Marcel und besuche die 10c. An meiner Schule gefällt mir sowohl der lockere Umgang mit den Lehrern als auch der gute Zusammenhalt unter uns Schülern. Ich gehe nie mit Bauchschmerzen zur Schule! Ein Lieblingsfach? Mathematik gefällt mir gut, weil sich mathematische Gesetze nicht ändern. Was man einmal begriffen hat, gilt immer! Auf der Berufsinformationsmesse in der 8. Klasse interessierte ich mich noch für die Bundeswehr. Im Herbst startet nun meine Ausbildung zum Hotelfachmann. Anschließend möchte ich das Abitur nachholen und studieren. Mein Traumberuf? Das wäre ein Job im Disneyland, bei dem ich Menschen etwas beibringen könnte. Eine freie Arbeitszeitgestaltung wäre mir dabei wichtig.“

Marcel Pritsch

Felix Prehn (16)

„Ich heiße Felix und meine Klasse ist die 9c. Meinen Traumjob stelle ich mir so vor, dass ich Menschen helfe und mich bewege. Deshalb interessiere ich mich für den Beruf des Rettungssanitäters. Meine Schwester arbeitet ebenfalls im Gesundheitswesen. Sie hat mich zu dieser Idee inspiriert. Leider kann ich erst ein Praktikum als „Sani“ machen, wenn ich volljährig bin! Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die KROBIM. Was mir ansonsten an unserer Schule gefällt? Die vielen Kursangebote und dass Schülern bei den Hausaufgaben geholfen wird.“

Felix Prehn

TEXT Rudolf Ites
FOTOS Melanie Eltermann