Informatikkaufmann/frau

Wenn Du gerne programmierst, könnte dieser Beruf für dich perfekt sein. Denn als Informationskaufmann/frau beschäftigst dich fast ausschließlich mit Problemen und Lösungen im IT-Bereich. Außerdem bist Du gefragter Ansprechpartner von Kunden und Kollegen im eigenen Betrieb.

Worum geht's?
Dieser Beruf bringt viel Abwechslung mit sich. Denn als Experte bist du Ansprechpartner rund um das Thema IT-Systeme. Du berätst und unterstützt die einzelnen Fachabteilungen in deinem oder im Kundenunternehmen beim Einsatz der Anwendungssysteme. Du analysierst Probleme und Aufgaben, die etwa neue IT-Systeme erfüllen sollen. Dafür beschaffst du die nötige Hard- und Software und führst sie im Betrieb ein. Ausbildungsplätze bieten nicht nur IT-Unternehmen an, sondern auch Firmen aus Industrie, Wirtschaft und Handel. Eines ist klar: Ohne Informatikkaufleute läuft heute nichts mehr!

Die besten Voraussetzungen?
Um Kalkulationen zu erstellen und kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Aufgaben lösen zu können, brauchst du gute Kenntnisse in Mathe. Du kennst Dich in Informatik schon ganz gut aus. Du solltest gerne mit Menschen kommunizieren und lernbereit sein.

Woraus besteht die Ausbildung?
Beschaffung von Hard- und Software | Einführung des Unternehmens in neue Systeme | Informations- und Beratungsgespräche | Problemanalyse | Simulation von Betriebsabläufen und Geschäftsmodellen

Welche Perspektiven gibt es?
Du kannst dich zum Fachwirt im Computermanagement weiterbilden, zum Betriebswirt für Informationsverarbeitung oder zum staatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker.

 

Empfohlener Schulabschluss
Mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss)
Fachhochschulreife (Fachabitur)

Arbeitszeit
Werktags

Ausbildungsdauer
3 Jahre

Ausbildungsgehalt*
1. Jahr: 500 - 550 Euro
2. Jahr: 550 - 650 Euro
3. Jahr: 650 - 750 Euro

IconThink big! 
Dieser Beruf hat tolle Zukunftsaussichten!

Ausbildungsbetriebe:

VR Bank eG Niebüll

*Basiert auf den tarifvertraglichen Empfehlungen der IHK Schleswig-Holstein (Stand Februar 2017)
Angaben können je nach Ort und Betrieb abweichen

TEXT Joachim Welding
FOTO Shutterstock