„Suutje un sinnig!“

… denn Kappeln hat nix mit kappeln zu tun.

Es gibt Sonntagskinder, Enkelkinder, Wunderkinder … und „Ostseekinder“. Das sind zum Beispiel alle gebürtigen Einwohner aus Kappeln und Umgebung. „Schleikinder“ müssten sie doch heißen, denn Kappeln liegt an der Schlei. Aber hey… ganz ruhig bleiben! Entspannt euch! „Suutje un sinnig!“ sagt man hier auf Plattdüütsch. Acht Kilometer weiter östlich mündet die Schlei in die Ostsee. Also, seid nicht so pingelig!

Kappeln ist schnuckelig! Hier gibt’s historische Häuser, eine Mühle, einen Nordhafen und einen Südhafen, Fischkutter, Segelboote, leuchtende Bojen, grüne Netze und natürlich überall Fischbrötchen. Was? Eckernförde hat kein Kino? Tja, Kappeln schon! Und auch eine Fußgängerzone zum Shoppen, die sich kurvenreich zum Hafen hinabschlängelt. Rund 9.000 Einwohner hat die Stadt mit der berühmten Klappbrücke. Familiär und beschaulich – das ist die eine Seite Kappelns. Die andere Seite ist sonnig, windig und gastfreundlich. Denn zur Saison kommen jedes Jahr gefühlte 999.999 Gäste und Touristen nach Kappeln, um hier Urlaub zu machen oder die vielen Angebote im Gesundheits- und Wellnessbereich zu nutzen. Aber das kennen die Kappelner schon. Kein Grund zur Panik. Die einen kommen, die anderen gehen! Und für alle, die hierbleiben möchten, gibt’s gute Nachrichten: Es gibt genügend Wind, Fischbrötchen und Ausbildungsplätze für alle in der Region.

TEXT Christian Dorbandt
FOTOS Sebastian Weimar & Liliy Blechschmidt

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