STADT HUSUM – BUNT, LEICHT UND LECKER

Wer Husum erlebt, wird bleiben wollen

Manches bleibt, manches ändert sich. Auch in Husum ist das so. Mit über 22.000 Einwohnern ist und bleibt Husum das Zentrum der schleswig-holsteinischen Westküste. Keine andere Stadt in Deutschland wird so sehr mit Nordsee, Watt und Fischbrötchen verbunden, wie die Hafenstadt in der Husumer Bucht. „Dat kunnst hie alltied hann“, sagen die Einheimischen. Doch die Stadt am Meer verändert sich. Sie ist schon lange nicht mehr so grau, wie Theodor Storm sie einst beschrieb. Sie ist bunt, leicht, lecker und lebendiger als je zuvor.

Auf Werbeplakaten und Touristenführern begegnet man ihnen täglich: den Männern in blau-weiß gestreiften Fischerhemden, roten Halstüchern und Schiffermützen. Symbole für die friesische Kultur und den Fischfang. Doch das Husumer Stadtbild hat sich längst verändert. Die Fassaden in den urigen Gassen sind jetzt kunterbunt, das Kopfsteinpflaster im neuen Binnenhafen ist hell und irgendwie sind alle Menschen hier unglaublich entspannt und freundlich. „In Husum ist immer was los“ wirbt Bürgermeister Schmitz, den man mittags an den Fischbrötchenständen im Binnenhafen antrifft. (Das Rathaus ist aber auch nur 10 Meter entfernt!) Was ist das Besondere an Husum? „Das kann man schwer in Worte fassen“ meint Schmitz, „Es ist das eigene Flair, natürlich geprägt von der Nordsee. Die Stadt hat etwas sehr Emotionales!“

Okay, dann schauen wir uns mal in Ruhe um und erleben … den zuckersüßen Binnenhafen, Fischkutter, Möwen, ganz viele tolle Geschäfte, Bars, Cafès, Restaurants, Imbisswagen, Schafe und Lämmer, Köge und Wiesen, die Nordsee, das Watt, Ebbe und Flut, Strandkörbe und Badespaß, die Krabbentage, die Hafentage, Messetage, Markttage, das Krokusblütenfest, Gym’s, Fitness- und Sportvereine, Schulen, Schüler und Schülerinnen, Husumer, Friesen und die dänische Minderheit, Surfer und Kiter, Biker und Skater, Beachvolleyballisten, acht Filme gleichzeitig im Kult-Kino-Center, Drinks & Cocktails, Music and Dancefloor, Karaoke und Festivals … echt krass was los!

Wie gesagt – Fischbrötchen vom Kutter … das wird’s hier im Hafen immer geben. Doch die Zeiten ändern sich. 2016 werden in der Husumer Fischwirtschaft zwei Ausbildungsplätze „Fischwirt/-in“ angeboten. Einen Kilometer entfernt bildet das Klinikum Nordfriesland in sieben Ausbildunsgsberufen aus: Anzahl der Ausbildungsplätze: 210.

Machen wir’s kurz … in Husum geht was.
Und deshalb bleiben wir jetzt hier!

Hotspots
4 Orte, die du in Husum besucht haben solltest.

Stadt & Hafen

In Husum gibt es viel mehr Tage als anderswo … zum Beispiel die Hafentage, die Krabbentage, die Kunsthandwerkertage, die Messetage, die Festivaltage und die Markttage. Wer an den übrigen Tagen noch Zeit und Lust hat, der kann vom Husumer Hafen gemütlich durch die Stadt schlendern, Shoppen gehen oder sich in eines der Cafés, Bars und Restaurants setzen. Sieht in Husum alles total schön aus und ist alles wunderbar zu Fuß zu erreichen.Das Hafenbecken von Husum

Nachtleben
Okay, Husum ist nicht Berlin. Trotzdem gibt es für jeden Geschmack so einige Partys, Clubs und Festivals in Town. Schon mal auf einer Houseboat-Party vom „Sturm & Drang“ gedanct? Wenn es Nacht wird, zur „Nachtschicht“ gezogen? Oder auf dem Bachblytenfestival auf dem Flughafengelände in den Husumer Nachthimmel gelächelt?Menschen auf einer Party in einem Klub


DockkoogStrnadkörbe auf einer grünen Wiese.

Wenn Husumer im Meer baden möchten, führt ihr Weg zum Badestrand an den Dockkoog. Warum? Weil man vom Hafen nur eine Viertelstunde Fußweg braucht. Weil es freie Parkplätze und kostenlose Toiletten gibt. Weil es einen Spielplatz, ein Beachvolleyballfeld und Strandkörbe gibt (7 EUR Tagesmiete). Und weil es in Antjes Strandcafé Pommes, Eis und Currywurst gibt. Ach ja … und weil die nächste Badestelle erst in St. Peter-Ording ist.


Bike- und SkateparkEin Mann mit Helm auf einem Mountainbike.

Für BMX-, Dirtbike-Fahrer und Skater lohnt sich der Besuch im öffentlichen Bike- und Skatepark in Rödemis (Otto-Backens-Weg). Für die Biker verfügt die Naturanlage über einen großzügigen Querfeldein-Parcours mit vielen Wällen, Rampen, Wegen und Gruben. Der angrenzende Skatepark lockt mit Miniramp, Quarters, Funbox und Grindbox. Natürlich besteht Helmpflicht. Spaß garantiert!

TEXT Christian Dorbandt
FOTO Stadt Husum

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