Heide: Die Azubis vom Bürgermeister

Heide: Die Azubis vom Bürgermeister

Daniel Litzke, Verwaltungsfachangestellter im 2. Lehrjahr bei der Stadt Heide
„Für meine Berufswahl war ausschlaggebend, dass ich bereits eine Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten absolviert hatte und so entsprechende Vorkenntnisse und Wissen mit einbringen konnte. Es gefällt mir, bei einem modernen Dienstleister für den Bürger arbeiten zu können. Meine Eltern unterstützten mich bei meiner Berufswahl und fanden meine Entscheidung gut. Zurzeit bin ich im Bereich Finanzen/Stadtkasse tätig. Wir durchlaufen ja alle Fachdienste im Rathaus und lernen so alle Bereiche im Rathaus kennen. Dazu kommen noch zwei Lehrgänge in Bordesholm, fünf Blöcke am Berufsbildungszentrum und einmal die Woche kreisinterner Unterricht. Am BBZ haben wir viele Fächer wie Kommunalrecht, Privatrecht, Sozialrecht oder Gefahrenabwehrrecht. Wer sich für diese Ausbildung interessiert, sollte Interesse an Gesetzen, Recht und Ordnung haben und darüber hinaus teamfähig sein. In meiner Freizeit engagiere ich mich ehrenamtlich für den Katastrophenschutz, gehe gern laufen und sammle Blueray-DVDs.“

Ein junger Mann mit Brille und mit schwarzem Hemd steht vor einer Wand.

Daniel Litzke (27) aus Heide, Verwaltungsfachangestellter im 2. Lehrjahr bei der Stadt Heide.

Christopher Pitzke, Verwaltungsfachangestellter im zweiten Lehrjahr bei der Stadt Heide
„Mein Berufswunsch, im Öffentlichen Dienst eine Ausbildung zu machen, hat sich bereits drei bis vier Jahre, bevor ich überhaupt meinen Realschulabschluss hatte, entwickelt. Ich war mir sicher, dass die Verwaltung das Richtige für mich ist. Auch meine Familie, ebenfalls im Öffentlichen Dienst tätig, war zufrieden und glücklich mit meiner Berufswahl. Ausschlaggend waren auch die guten Arbeitszeiten, die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz und die Möglichkeit, das Zusammenleben in der Gesellschaft mit unterstützen zu können. Darüber hinaus hat es mich gereizt, bei einem modernen Dienstleister für den Bürger mit allen anfallenden öffentlichen Aufgabenbereichen zu arbeiten. Im Rathaus durchlaufen wir im Wechsel alle Abteilungen, je nach Wichtigkeit des Aufgabengebietes. Am Berufsbildungszentrum haben wir fünf Schulblöcke, die sechs bis zwölf Wochen dauern. Freitags haben wir immer Unterricht mit Mitarbeitern vom Kreis, die als Dozenten den Lernstoff vermitteln. Die Anforderungen sind zwar anspruchsvoll, aber gut zu schaffen, wenn man mit dem Lernen am Ball bleibt. Interesse an Gesetzen, aber auch die Bereitschaft, das Gespräch mit dem Bürger zu führen sowie Flexibilität sollten schon vorhanden sein, wenn man diese Ausbildung anstrebt.“

Ein junger Mann in blauem Hemd lächelt in die Kamera.

Christopher Pitzke (22) aus Hanerau-Hademarschen, 2. Lehrjahr zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Heide.

Tobias Drewes, Verwaltungsfachangestellter im zweiten Lehrjahr bei der Stadt Heide
„Nach dem Abitur habe ich mich entschlossen, erst einmal eine Ausbildung zu beginnen, auch um mein eigenes Geld zu verdienen. Mich hat an einer Ausbildung in der Verwaltung die große Arbeitsplatzsicherheit gereizt. Außerdem möchte ich gern Bürgern helfen und für meine Mitmenschen da sein. Interessant finde ich, dass der Beruf sehr vielseitig ist: Später kann ich in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten und dabei auch meine besonderen Interessen einbringen. Ich kann mir gut vorstellen, später nach entsprechenden Weiterbildungen eine verantwortliche Leitungsposition in der Verwaltung zu übernehmen. Wer diese Ausbildung ins Auge fasst, sollte wissen, dass der Beruf zukunftssicher ist: Die Nachfrage nach ausgebildeten Verwaltungskräften ist groß. Mich motiviert derzeit das gute, kollegiale Arbeitsklima hier im Rathaus in Heide. Wir Azubis bekommen alle Unterstützung, die wir brauchen.“

„Meine Eltern haben mich bei meiner Berufswahl unterstützt. Auch meine Freunde fanden die Ausbildung in der Rathausverwaltung prima.“

Ein junger Mann in grauem Pulli steht vor einem Wappen.

Tobias Drewes (23) aus Heide, 2. Lehrjahr zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Heide.

 

TEXT Joachim Welding
FOTOS Michael Ruff