Justizwachtmeister/in

Ganz nah am Gesetz und unentbehrlich für den geregelten Tagesablauf bei Gericht. In deiner Ausbildung zum/zur Justizwachtmeister/in bist du mitten im Geschehen.

Worum geht’s?
Als Justizwachtmeister/in bist du Beamter/Beamtin im einfachen Dienst. Du bist dafür verantwortlich, dass interne Abläufe in bestimmten Regierungseinrichtungen gut funktionieren. Du sorgst zum Beispiel für die Sicherheit während einer Gerichtsverhandlung. Du erledigst aber eventuell auch Arbeit an der Pforte, sprichst also mit Besuchern und erteilst Auskünfte. Justizwachtmeister/innen kümmern sich auch um den Postverkehr, den Gerätebestand und um beschlagnahmte Gegenstände.

Die besten Voraussetzungen?
Es gibt ein paar Voraussetzungen, die du erfüllen musst, damit du eine Ausbildung zum/zur Justizwachtmeister/in machen kannst. Es gibt zum Beispiel einen Auswahltest und eine ärztliche Einstellungsuntersuchung. Im Auswahltest werden beispielsweise dein Allgemeinwissen und deine Kenntnisse in Mathe und Deutsch überprüft. In den meisten Fällen musst du außerdem Staatsangehörige/r eines Mitgliedstaates der EU sein. Du darfst nicht vorbestraft sein. Eine gute Menschenkenntnis ist auf jeden Fall von Vorteil.

Woraus besteht die Ausbildung?
Verfassungs-, Beamten- und Besoldungsrecht | Unterweisung in die Dienstgeschäfte der Behörde | Postdienst | Aktenordnung | Ordnungs-, Vorführungs-, Sitzungs-, Sicherheitsdienst | Erste Hilfe | Selbstverteidigung

Welche Perspektiven gibt es?
Du hast die Möglichkeit in den Laufbahnabschnitt I (mittleren Dienst) aufzusteigen, vielleicht im Justizdienst oder aber im Justizvollzugsdienst. Außerdem kannst du nach einiger Zeit Beamter/Beamtin auf Lebenszeit werden.

 

Empfohlener Schulabschluss
Erster allgemeinbildender Schulabschluss
(Hauptschulabschluss)

Arbeitszeit
Werktags,
Schichtdienst

Ausbildungsdauer
6 Monate

Ausbildungsgehalt*
Monatlicher Anwärtergrundbetrag, in Hamburg ca. 979 Euro

IconWelcome to the future! 
Die Beamtenlaufbahn ist krisensicher.

Ausbildungsbetriebe:

Stadt Hamburg 
Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht 

* Einschätzungen der Stadt Hamburg (2017). Angaben können je nach Ort abweichen. 

TEXT Jana Limbers
FOTO Shutterstock