Maschinen- und Anlageführer/in

Maschinen ersetzen immer mehr Vorgänge, die früher noch mühselig per Hand gemacht werden mussten. So ganz zu ersetzten ist der Mensch aber doch nicht – Maschinen- und Anlagenführer sind immer noch unentbehrlich!

Worum geht’s?
Als Maschinen- und Anlagenführer/in arbeitest du in industriellen Produktionsbetrieben und bedienst dort die Fertigungsanlagen bzw. -maschinen. Dafür nimmst du Aufträge am PC entgegen und machst die Maschinen betriebsbereit. Das Auf- oder Umrüsten der Maschinen gehört schon mal mit dazu. Du stellst die Fertigungsprozesse ein oder bedienst die Maschinen manuell. Zudem überwachst und kontrollierst du die Produktion. Die Fehlerbehebung und Reparatur der Maschinen und Anlagen fällt auch in deinen Aufgabenbereich.

Die besten Voraussetzungen?
Ein mathematisch-technisches Verständnis ist hier ganz klar ein großer Vorteil. Die dazugehörigen guten Noten verbessern deine Chancen, einen Ausbildungsplatz zu ergattern.

Woraus besteht die Ausbildung?
Manuelle Fertigungstechniken | Umgang mit automatisierten Maschinen | Bedienung, Wartung und Reparaturmaßnahmen an Maschinen und Anlagen | Physik und Werken

Welche Perspektiven gibt es?
An diese Ausbildung kannst du eine weitere dreijährige Ausbildung anschließen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Ausbildung zum/ zur Industriemechaniker/in, Werkzeugmechaniker/in oder Zerspanungsmechaniker/in. Möchtest du in diesem Beruf mehr Verantwortung übernehmen, kannst du noch die Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in dranhängen.

 

Empfohlener Schulabschluss
Erster allgemeinbildender Schulabschluss (Hauptschulabschluss)

Arbeitszeit
Schichtdienst

Ausbildungsdauer
2 Jahre

Ausbildungsgehalt*
1. Jahr: 634 Euro
2. Jahr: 704 Euro

IconBe popular! 
Dieser Beruf wird in fast allen Branchen gebraucht!

Ausbildungsbetriebe:

Stadtbäckerei Junge 

* Basiert auf den tarifvertraglich festgelegten Ausbildungsvergütungen und Branchenempfehlungen zusammengestellt durch die IHK Schleswig-Holstein. (Stand 02/2017) Angaben können je nach Ort und Betrieb abweichen.

TEXT Sabrina Meyn
FOTO Shutterstock