Kosmetiker/in

Kosmetik und Wellness sind deine Welt? Du weißt genau, was wem steht und welche Produkte wann gefragt sind, um die Haut, Nägel oder Haare gesund zu machen und zu pflegen? Vielleicht solltest du Kosmetiker/in werden.

Worum geht’s?
Kosmetiker arbeiten meist in Schönheitssalons, Hotels, Arztpraxen oder Spas. Dort kümmern sie sich um die verschiedenen Anliegen der Kunden. Das kann bedeuten, dass du Hautbehandlungen durchführst, Fuß-, und Fingernägel pflegst, die Kunden schminkst oder zum Beispiel Wimpern färbst. Du kannst dich als Kosmetiker/in auf verschiedene Bereiche spezialisieren, zum Beispiel auf die Behandlung von Nägeln, Haarentfernung, Masken oder dekorative Kosmetik. Das Wichtigste ist in jedem Fall, dass deine Kunden nach der Behandlung zufrieden sind.

Die besten Voraussetzungen?
Du bist anderen gegenüber freundlich und offen und Körperkontakt sollte dir nichts ausmachen. Du bist in der Lage sehr respektvoll mit anderen umzugehen, denn deine Kunden sind fremde Menschen, die dich in ihre Privatsphäre lassen. Außerdem benötigst du körperliche Ausdauer, weil ein Tag im Salon durchaus lang und anstrengend sein kann und du viel auf den Beinen bist.

Woraus besteht die Ausbildung?
Massagen | Maniküre | Pediküre| Kundenbetreuung | Inhaltsstoffe der Kosmetikartikel | Haarentfernung | Färben von Wimpern und Augenbrauen | Schminken | Preise kalkulieren

Welche Perspektiven gibt es?
Du kannst auf einzelne Bereiche einen Schwerpunkt legen und dich dort weiterbilden. Deine Einnahmen werden aber erst steigen, wenn du dich selbstständig machst, andere Kosmetiker/innen schulisch ausbildest oder Fachwirt/in für Kosmetik wirst.

 

Empfohlener Schulabschluss
Erster allgemeinbildender Abschluss (Hauptschulabschluss)

Arbeitszeit
Werktags, evtl. am Wochenende

Ausbildungsdauer
3 Jahre

Ausbildungsgehalt*
1. Jahr: 557 - 750 Euro
2. Jahr: 627 - 820 Euro
3. Jahr: 719 - 950 Euro

IconDo it yourself! 
Ein Job für kreative Köpfe mit einem Sinn für Schönheit!

Ausbildungsbetriebe:

Segeberger Kliniken GmbH

* Einschätzungen der Bundesagentur für Arbeit. (2016/2017) Angaben können je nach Ort und Betrieb abweichen.

TEXT Jana Smolka
FOTO Shutterstock