Forstwirt/in

Näher kommt man der Natur in keinem anderen Beruf: Forstwirte pflegen Wälder und forsten Waldflächen auf. Auch die „Baumernte“ ist dein Job: Holz fällen, transportieren, sortieren und lagern.

Worum geht's?
Der Wechsel der vier Jahreszeiten, Wind und Wetter sind die „Zutaten“ zu diesem Beruf an der frischen Luft. Forstwirte arbeiten in den Wäldern weitgehend eigenverantwortlich mit viel Verantwortungsbewusstsein. Bäume wachsen innerhalb von vielen Jahrzehnten, deshalb ist das Anpflanzen neuer Waldflächen ebenso wichtig wie die gezielte Ernte, also das Fällen von Bäumen. Dabei arbeitest du häufig mit der Motorsäge und mit anderen Spezialisten zusammen, die Bäume aus den Wäldern transportieren. Zu deinem Job gehören auch Naturschutzarbeiten in Biotopen und an Gewässern. Vor allem Forstämter und freie Forstbetriebe brauchen die Fachleute für den Wald.

Die besten Voraussetzungen?
Fitness und Gesundheit sind Voraussetzung für diesen körperlich anstrengenden Beruf. Du solltest handwerklich geschickt sein, um große Maschinen bedienen zu können und ein starkes Verantwortungsbewusstsein mitbringen. In der Schule hast du dich für Biologie und Werken/Technik begeistert.

Woraus besteht die Ausbildung?
Botanisches Grundwissen | Holzernteverfahren |  Maßnahmen zum Schutz von Boden und Baumbestand | Mathe | Technik und Maschineneinsatz | Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften | Naturschutz

Welche Perspektiven gibt es?
Mit der Weiterbildung zum Forsttechniker qualifizierst du dich als Fachkraft des mittleren Forstmanagements. Die nächste Karrierestufe ist die Ausbildung zum Forstwirtschaftsmeister.

 

Empfohlener Schulabschluss
Mittlerer Schulabschluss
(Realschulabschluss)

Arbeitszeit
Werktags
Witterungsabhängiges Arbeiten

Ausbildungsdauer
3 Jahre

Ausbildungsgehalt*
1. Jahr: 520 - 630 Euro
2. Jahr: 570 - 675 Euro
3. Jahr: 640 - 730 Euro

IconRaus mit dir!
Echte Naturkinder kommen hier auf ihre Kosten!

* Einschätzungen der Bundesagentur für Arbeit. (2016/2017) Angaben können je nach Ort und Betrieb abweichen.

TEXT Joachim Welding
FOTO Shutterstock