Fleischer/in

Rind, Schwein, Lamm – im Fleischerhandwerk geht es um die Herstellung und den Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren. Fleisch ist ein tierisches Produkt und sehr gehaltvoll. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Fleischwaren ist für diesen Ausbildungsberuf selbstverständlich.

Worum geht’s?
In diesem modernen Dienstleistungsgewerbe dreht sich alles um Wurst und Fleisch, um Frische und Hygiene. In der dreijährigen Ausbildung lernst du alles über den Umgang mit verschiedenen Fleischsorten, Lebensmitteltechnologie, Qualitätssicherung und moderne Fleischereitechnik. Im letzten Jahr kannst du dich spezialisieren auf Schlachtung, Herstellung, Veranstaltungsservice oder Verkauf.

Die besten Voraussetzungen?
Du kannst gut zupacken und hast mit dem Rechnen keine Probleme. Biologie- und Chemiekenntnisse sind von Vorteil. Ein technisches Verständnis und Teamwork sowie sorgfältiges und hygienisches Arbeiten machen dir Spaß.

Woraus besteht die Ausbildung?
Prüfen und Lagern von Fleisch- und Wurstwaren | Schlachtung, Fleischverarbeitung | Wurst- und Fleischerzeugnisse jeglicher Art herstellen | Nutzung und Pflege von Werkzeugen und Maschinen | Präsentieren und Verkaufen

Welche Perspektiven gibt es?
Die Perspektiven im Fleischerhandwerk sind gut. Obwohl es immer weniger Betriebe gibt, die den günstigen Discounterpreisen standhalten können, gibt es ein wachsendes Interesse an hochqualitativen Fleischprodukten aus eigener Herstellung. Es gibt gute Weiterbildungsmöglichkeiten, auch gute Berufsaussichten im Lebensmittelhandel.

 

Empfohlener Schulabschluss
Erster allgemeinbildender Abschluss (Hauptschulabschluss)

Arbeitszeit
Werktags

Ausbildungsdauer
3 Jahre

Ausbildungsgehalt*
1. Jahr: 480 Euro
2. Jahr: 560 Euro
3: Jahr: 660 Euro

IconLiebe geht durch den Magen!
Mach deine Leidenschaft zum Beruf!

Ausbildungsbetriebe:

Kinsky Fleischwaren GmbH 
Landschlachterei Kühn GmbH & Co. KG 
Stadtschlachter Claußen GmbH & Co. KG 
Peter Frauen & Co. oHG 
Landschlachterei Burmeister GmbH & Co.K

* Einschätzungen der Bundesagentur für Arbeit. (2016/2017) Angaben können je nach Ort und Betrieb abweichen.

TEXT Christian Dorbandt
FOTO Shutterstock